Was ist eine Alarmdefinition?

Im SDC ist es möglich, Nutzer automatisch zu benachrichtigen, wenn bestimmte Ereignisse auftreten. Auslöser für eine Alarmierung können beispielsweise Grenzwertüberschreitungen von Messwerten sein oder wenn ein Messgerät keine Daten mehr sendet.

Um solche automatischen Benachrichtigungen einzurichten, werden im SDC sogenannte Alarmdefinitionen erstellt, wo konfiguriert wird, was einen Alarm auslöst und wer benachrichtigt werden soll. Darüber hinaus kann eine Vielzahl von zusätzlichen Einstellungen vorgenommen werden wie z.B. ob ein Alarm zunächst freigegeben werden muss, oder ob eine Bestätigung erforderlich ist und wenn ja, was passiert wenn die Bestätigung nicht in der erwarteten Zeit erfolgt.

Auf welchem Weg ein Benutzer benachrichtig wird, also E-Mail, SMS oder Telefonanruf, ist nicht Teil der Alarmdefinition, sondern kann von jedem Benutzer selbst eingestellt werden. 


Das Menü-Icon  zeigt an, dass aktuell die Alarmierung für das aktuelle Projekt deaktiviert ist. Ein Klick auf dieses Icon führt sie in die Ansicht “Projekt bearbeiten” des aktuellen Projektes, wo Sie die Alarmierung durch Klick auf den Schiebeschalter “Alarmierung” aktivieren können.

Hinweis zur Lizenz

Für diese Feature muss eine Lizenz vorhanden sein.


Alarmauslöser

In einer Alarmdefinition wird zunächst festgelegt, welche Bedingung einen Alarm auslöst. Bei der Alarmierung auf Messwerte kann beispielsweise ein oberer Grenzwert angegeben werden, bei dessen Überschreiten durch einen Messwert ein Alarm festgestellt wird.

Neben der Messwertalarmierung könnten aber noch weitere Größen überwacht werden, wie z.B. Fehlercodes, Protokollmeldungen eines Geräts oder Erschütterungsereignnisse.

Mögliche Auslöser von Alarmierungen sind:


Bei der Alarmierung auf Messwerte (siehe Abschnitt Alarmauslöser “Messwerte”) kann auch eine Mindestanzahl von Grenzwertverletzungen und eine Hysterese definiert werden, um eine verzögerte Bestimmung eines Alarmes zu erreichen, damit bei ständig um einen Grenzwert schwankenden Messwerten nicht eine ständige Flut von Alarm-Start- und Alarm-Beendigungs-Nachrichten generiert wird.

Alarmstufen

In einer Alarmdefinition können bis zu drei Alarmstufen definiert werden, um so zwischen mehr oder weniger kritischen Zuständen unterscheiden zu können:

    • Voralarm
    • Alarm
    • Hauptalarm

Die Auslegung, was als wie kritisch gilt, obliegt dabei natürlich dem Benutzer.


Benachrichtigungen

Dann legt eine Alarmdefinition auch den Empfängerkreis der Alarmbenachrichtigungen fest durch Auswahl einer bestimmten Benutzergruppe.

Es kann bei Start und Ende eines Alarms benachrichtigt werden, aber auch, wenn ein Alarm freigegeben werden muss, quittiert wurde oder nicht innerhalb des erforderlichen Zeitrahmens bestätigt wurde.

Je nach Konfiguration kann die Benachrichtigung per E-Mail, SMS oder Sprachnachricht erfolgen. Bitte beachten Sie, dass bei SMS oder Sprachnachrichten zusätzliche Kosten pro Benachrichtigung anfallen.


Eigenschaften von Alarmdefinitionen 

Die Eigenschaften einer Alarmdefinition sind gruppiert in die Tabs “Allgemein” sowie “Voralarm”, “Alarm” und “Hauptalarm” für die Alarmstufen (nicht alle Alarmstufen sind für alle Alarmauslöser definiert).

Folgende Eigenschaften von Alarmdefinitionen, die nahezu für alle Alarmauslöser und Alarmstufen gelten, werden im folgenden einmalig erläutert.

Die hier beschriebenen Eingabe-Elemente bauen zum Teil aufeinander auf: Hier “weiter unten” beschriebene Elemente werden erst eingeblendet, wenn eine oder mehrere “weiter oben” beschriebene Checkboxen markiert sind.

Tab “Allgemein”

  • Name
    Textfeld zur Angabe einer eindeutigen Bezeichnung für die Alarmdefinition.
    Unter diesem Namen wird die Alarmdefinition an den Orten, an denen eine Alarmdefinition auszuwählen ist (siehe Abschnitt Alarmdefinitionen verwenden), referenziert.

Tabs für die drei Alarmstufen

  • Beschriftung für Alarm
    Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
    Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
  • Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen
    Checkboxen zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
    Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Eingabe-Elemente, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können:
    • Benutzergruppe
      Dropdown-Menü zur Auswahl einer Benutzergruppe als Empfängerkreis der Benachrichtigung.
    • Nachricht bei Beginn eines Alarms bzw. Nachricht bei Ende eines Alarms
      Textfelder zur Angabe des Inhalts der der im Alarmfall zu versendenden Nachricht
      • Betreff
        Textfeld zur Angabe des Themas (wird bei Benachrichtung per E-Mail als Betreff verwendet).
      • Nachricht
        Textfeld zur Angabe der Langform der Nachricht (wird bei Benachrichtung per E-Mail als Inhalt (Body) der E-Mail verwendet).
      • Kurznachricht (z.B. für SMS)
        Textfeld zur Angabe einer Kurzform der Nachricht (wird bei Benachrichtung per SMS als Inhalt verwendet).

Alarm-Bestätigung

Die folgenden Eingabe-Elemente werden eingeblendet, sobald man die Checkbox Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen (siehe oben) markiert hat.

  • Muss bestätigt werden
    Checkbox, um festzulegen, dass ein Alarm bestätigt (quittiert) werden muss.
    Sofern aktiviert, werden weitere Eingabe-Elemente eingeblendet:
    • Maximales Zeitintervall innerhalb dessen eine Bestätigung erfolgen muss
      Textfeld zur Angabe einer Zeitdauer. Format hh:mm:ss (Stunden : Minuten : Sekunden, jeweils zweistellig). Default: 00:05:00 (= 5 Minuten)
    • Benutzergruppe
      Dropdown-Menü zur Auswahl einer Benutzergruppe, deren Benutzer einen solchen Alarm bestätigen (quittieren) dürfen (mit anderen Worten: hier definiert die Benutzergruppe also einen “Bestätiger-Kreis”, statt wie an den anderen Stellen einen Empfängerkreis).
    • Benachrichtigen, wenn Alarm nicht rechtzeitig quittiert wurde
      Checkbox, um festzulegen, dass eine zusätzliche Eskalationsbenachrichtigung verschickt werden soll, sofern ein Alarm nicht in der festgelegten Zeit bestätigt wurde
      Sofern aktiviert, werden weitere Eingabe-Elemente eingeblendet:
      • Wiederholzeit für Eskalationsmeldung
        Textfeld zur Angabe einer Zeitdauer. Format hh:mm:ss (Stunden : Minuten : Sekunden, jeweils zweistellig). Default: 00:05:00 (= 5 Minuten)
      • Benutzergruppe
        Dropdown-Menü zur Auswahl einer Benutzergruppe, deren Benutzer eine Eskalationmeldung erhalten sollen.
      • Nachricht bei Eskalation
        Textfelder für “Betreff”, “Nachricht” (Langform) und “Kurznachricht (z.B. für SMS)” (siehe oben).

Benachrichtigung bei Bestätigung

Die folgenden Eingabe-Elemente werden eingeblendet, sobald man die Checkbox Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen, sowie die Checkbox Muss bestätigt werden (siehe oben) markiert hat.

  • Bei Quittierung eines Alarms benachrichtigen
    Checkbox, um festzulegen, dass bei Quittierung eines Alarmes eine Benachrichtigung erfolgen soll.
    Sofern aktiviert, werden weitere Eingabe-Elemente eingeblendet:
    • Benutzergruppe
      Dropdown-Menü zur Auswahl einer Benutzergruppe, deren Benutzer über die erfolgte Bestätigung benachrichtigt werden sollen.
    • Nachricht bei Quittierung
      Textfelder für “Betreff”, “Nachricht” (Langform) und “Kurznachricht (z.B. für SMS)” (siehe oben).


Alarmdefinitionen erstellen 

Das grundsätzliche Vorgehen zum Erstellen einer Alarmdefintion besteht in den folgenden Schritten:

    1. Klicken Sie im Menü auf den Button  oder klicken Sie im Hauptmenü auf den Eintrag “Alarmdefinitionen”, um die Übersicht aller Alarmdefinitionen anzuzeigen.
    2. Klicken Sie rechts oberhalb der Tabelle auf das “Hinzufügen”-Symbol .
    3. Wählen Sie nun den Typ der Alarmdefinition aus, d. h., welche Eigenschaft (Messwert, Fehlercode, Geräte-Online-Status etc.) durch die neue Alarmdefinition überwacht werden soll. Mit anderen Worten: Was hier der Auslöser eines Alarmes sein soll.
    4. Vergeben Sie in Tab “Allgemein” zunächst einen Namen für die neue Alarmdefinition.
    5. Klicken Sie dann erstmalig auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen.
    6. Öffnen Sie die soeben angelegte Alarmdefinition erneut zum Bearbeiten, um weitere Angaben zu machen.
    7. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”.

Bevor eine Alarmdefinition nicht gespeichert wurde, sind einige der weiteren Eigenschaften nicht spezifizierbar.

Je nach gewähltem Typ der Alarmdefintion unterscheiden sich die möglichen Eigenschaften. Die Details können Sie den entsprechenden Unterabschnitten in Abschnitt Alarmauslöser entnehmen.

Die in der Ansicht eingeblendete blau umrahmte Hinweisbox “Verfügbare Platzhalter in Nachrichtentexten” gibt Auskunft über die zur Komposition einer Alarmierungs-Nachricht verwendbaren Platzhalte

Alarmauslöser 

Wie eingangs erläutert, definiert eine Alarmdefinition insbesondere, was der Auslöser eines Alarmes ist. In den folgenden Abschnitten werden die Eigenschaften der verschiedenen Alarmauslöser in SDC im Detail beschrieben.


Alarmauslöser "Messwerte" 

Eine Alarmdefinition dieser Art ist dafür vorgesehen, die Messwerte eines Kanals zu überwachen und gegebenenfalls einen Alarm auszulösen, wenn ein Messwert einen bestimmten Grenzwert (siehe unten) verletzt.

Folgende Angaben müssen zur Definition einer Alarmauslösung aufgrund von Messwerten gemacht werden:

Tab “Allgemein”:

Wichtig: Die hier gewählte Einheit muss zu der Einheit der Kanäle passen, deren Daten durch diese Alarmdefinition überwacht werden sollen.

Tabs für die drei Alarmstufen “Voralarm”, “Alarm” und “Hauptalarm”


1. Beschriftung für die Alarmstufe und Spezifikation der Alarmkriterien:
    • Beschriftung für Alarm
      Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
      Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
    • Unten / Oben
      Checkbox und Textfeld zur Spezifikation eines unteren bzw. oberen Grenzwertes als Kriterium für den entsprechenden Alarmfall:
      • Checkbox zur Aktivierung oder Deaktivierung des im folgenden Textfeld angegebenen unteren bzw. oberen Grenzwerts (ein Grenzwert kann also auch (temporär) deaktiviert werden, das heißt, er wird dann für die Feststellung eines Alarmzustands nicht berücksichtigt).
      • Textfeld zur Angabe eines unteren bzw. oberen Grenzwerts für den Messwert.
        Die Einheit dieses Grenzwerts wird unter “Allgemein” festgelegt.
    • Hysterese
      Textfeld zur Angabe eines Wertes > 0 in der gleichen Einheit wie die überwachte Messgröße, zur Spezifikation einer verzögerten Beendigung eines Alarmes:
      Ein Alarm wird erst dann beendet, wenn der aktuelle Messwert wieder kleiner als der obere Grenzwert minus der Hysterese (bzw. größer als der untere Grenzwert plus der Hysterese) ist.
    • Minimal erforderliche Anzahl von Grenzwertverletzungen
      Textfeld zur Angabe einer Zahl > 0 mit der entsprechenden Bedeutung.

2. Spezifikation der im Alarmfall zu versendenden Nachrichten:

    • Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen
      Checkbox zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
      Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Eingabe-Elemente, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können.
      Für eine detaillierte Beschreibung siehe Eigenschaften von Alarmdefinitionen, Abschnitt Alarm-Benachrichtigungen.

3. Spezifikation einer Alarm-Bestätigung:

4. Spezifikation einer Benachrichtigung bei Quittierung:

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen bzw. nach Änderungen zu speichern.


Alarmauslöser "Fehlercode" 

Eine Alarmdefinition dieser Art ist dafür vorgesehen, die Status- und Fehlercodes eines Kanals zu überwachen und gegebenenfalls einen Alarm auszulösen, wenn ein solcher Code einen bestimmten Grenzwert (siehe unten) verletzt.

Folgende Angaben müssen zur Definition einer Alarmauslösung aufgrund von “Fehlercodes gemacht werden:

Tab “Allgemein”:

Tabs für die drei Alarmstufen “Voralarm”, “Alarm” und “Hauptalarm”


1. Beschriftung für die Alarmstufe und Spezifikation der Alarmkriterien:
    • Beschriftung für Alarm
      Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
      Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
    • Unten / Oben
      Checkbox und Textfeld zur Spezifikation eines unteren bzw. oberen Grenzwertes als Kriterium für den entsprechenden Alarmfall:
      • Checkbox zur Aktivierung oder Deaktivierung des im folgenden Textfeld angegebenen unteren bzw. oberen Grenzwerts (ein Grenzwert kann also auch (temporär) deaktiviert werden, das heißt, er wird dann für die Feststellung eines Alarmzustands nicht berücksichtigt).
      • Textfeld zur Angabe eines unteren bzw. oberen Grenzwerts für den Fehlercode.
    • Minimal erforderliche Anzahl von Grenzwertverletzungen
      Textfeld zur Angabe einer Zahl > 0 mit der entsprechenden Bedeutung.


2. Spezifikation der im Alarmfall zu versendenden Nachrichten:
    • Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen
      Checkbox zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
      Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Eingabe-Elemente, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können.
      Für eine detaillierte Beschreibung siehe Eigenschaften von Alarmdefinitionen, Abschnitt Alarm-Benachrichtigungen.


3. Spezifikation einer Alarm-Bestätigung:


4. Spezifikation einer Benachrichtigung bei Quittierung:


Klicken Sie auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen bzw. nach Änderungen zu speichern.


Alarmauslöser "Online-Status" 

Eine Alarmdefinition dieser Art ist dafür vorgesehen, den Online-Status eines Messgerätes zu überwachen und gegebenenfalls einen Alarm auszulösen, wenn das Gerät länger als eine bestimmte Zeit (siehe unten) keine Daten mehr ans SDC gesendet hat.

Folgende Angaben müssen zur Definition einer Alarmauslösung aufgrund des Online-Status eines Gerätes gemacht werden, die dann zur Überwachung von Messgeräten verwendet werden kann. Siehe hierzu auch Allgemeines zur Geräteüberwachung.

Tab “Allgemein”:

Tabs für die zwei Alarmstufen “Voralarm”, “Alarm” (hier kein “Hauptalarm”)

1. Beschriftung für die Alarmstufe und Spezifikation der Alarmkriterien:

    • Beschriftung für Alarm
      Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
      Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
    • Grenze
      Textfeld zur Angabe einer Zeitspanne, ab der ein Gerät als “Offline” angesehen wird, weil es länger als diese Zeitspanne keine Daten mehr gesendet hat.
      Die Einheit dieser Zeitangabe wird unter “Allgemein” festgelegt.

2. Spezifikation der im Alarmfall zu versendenden Nachrichten:

    • Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen
      Checkbox zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
      Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Eingabe-Elemente, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können.
      Für eine detaillierte Beschreibung siehe Eigenschaften von Alarmdefinitionen, Abschnitt Alarm-Benachrichtigungen.

3. Spezifikation einer Alarm-Bestätigung:


4. Spezifikation einer Benachrichtigung bei Quittierung:

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen bzw. nach Änderungen zu speichern.


Alarmauslöser "Dokument-Upload" 

Dieser Auslöser ist dafür vorgesehen, dass ein Benutzer, manuell, in einer Dokument-Messstelle einen Alarm auslöst, insbesondere wenn er in einer solchen Messstelle ein Dokument hochlädt, wobei die darin enthaltenen (manuell gemessenen) Messdaten einen (beliebig definierten) kritischen, d. h. “alarmierungswürdigen” Zustand beschreiben.
Diesen Sachverhalt kann der Benutzer, nach dem Hochladen, dann durch explizites (!) Generieren eines Alarmes an den in der Alarmdefinition hinterlegten Empfängerkreis mitteilen. Das heißt, das Hochladen des Dokumentes an sich löst noch keinen solchen Alarm aus – er muss manuell getriggert werden. Typischerweise steht er aber in Zusammenhang mit dem Hochladen eines Dokumentes, daher die Bezeichnung.

Der “kritische Zustand” kann dabei alles Mögliche, und auch von Hochladen zu Hochladen verschieden sein, so dass hier nicht vorgesehen ist, irgendein Alarmkriterium zu spezifizieren.

Folgende Angaben müssen zur Definition einer Alarmauslösung aufgrund von Erschütterungsereignissen gemacht werden:

Tab “Allgemein”:

Tabs für die drei Alarmstufen “Voralarm”, “Alarm” und “Hauptalarm”

1. Beschriftung für die Alarmstufe (hier keine Spezifikation von Alarmkriterien):

    • Beschriftung für Alarm
      Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
      Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
Hier gibt es, anders als bei allen anderen Alarmauslösern kein Alarmkriterium, bei dessen Erfüllung automatisch von SDC ein Alarm festgestellt wird, da ein “Dokument-Upload”-Alarm durch eine eine bestimmte Benutzer-Interaktion ausgelöst wird (siehe im Detail unten).

2. Spezifikation der im Alarmfall zu versendenden Nachrichten:

    • Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen bzw. Bei Ende eines Alarms benachrichtigen
      Checkbox zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
      Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Eingabe-Elemente, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können.
      Für eine detaillierte Beschreibung siehe Eigenschaften von Alarmdefinitionen, Abschnitt Alarm-Benachrichtigungen.

3. Spezifikation einer Alarm-Bestätigung:

4. Spezifikation einer Benachrichtigung bei Quittierung:

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen bzw. nach Änderungen zu speichern.

Manuelles Auslösen eines “Alarms” dieser Art

Wie einleitend schon beschrieben wird das Auslösen eines solchen “Alarms” – anders als bei allen anderen Alarm-Auslösern – nicht automatisch von SDC vorgenommen, sondern erfordert eine bestimmte Benutzer-Interaktion. Typischerweise erfolgt das Auslösen eines solchen Alarms als zweiter von den beide folgenden Schritten,

    1. dem Hochladen eines Dokuments, und
    2. dem Erzeugen des Alarms selbst.

Hochladen eines Dokuments

Zum Hochladen eines Dokuments siehe Abschnitt Dokument-Messstelle.

Auslösen eines “Dokument-Upload-Alarms”

  1. Klicken Sie in der Ansicht “Dokumente verwalten” hinter dem Dokument, für das Sie einen Alarm erzeugen wollen, auf den Plus-Button,  .
  2. Machen Sie unter “Einstellungen” die gewünschten Angaben:
    1. “Start”
      Kalendersteuerelement zur Angabe des Startdatums des Alarms. Default: Startdatum des Gültigkeitszeitraumes des Dokumentes
      Das “Ende”-Datum kann erst in einem zweiten Schritt, nach Erzeugen des Alarms spezifiziert werden (wie angezeigt)
    2. “Alarmstatus”
      Dropdown-Menü zur Auswahl der Alarmierungsstufe
    3. “#UserDefined.Text01#” bis “UserDefined.Text03#”
      Freitextfelder zur Angabe des Inhaltes der Alarmierungsmeldungen.
  3. Klicken Sie auf “Speichern”, um den Alarm zu erzeugen und zu speichern. Gemäß roter Info-Box wird SDC daraufhin Alarmierungsmeldungen gemäß der hinterlegten Alarmdefinition verschicken.
Es ist auch möglich, einen Alarm dieser Art ohne Bezug auf ein konkretes Dokument zu erzeugen. Klicken Sie dazu auf den Plus-Button rechts in der Liste der “Aktiven Alarme” (also gerade nicht auf einen der Plus-Buttons hinter einem hochgeladenen Dokument).

Alarmauslöser "Protokollmeldungen" 

Eine Alarmdefinition dieser Art ist dafür vorgesehen, die Protokollmeldungen eines Gerätes zu überwachen und gegebenenfalls einen Alarm auszulösen, wenn eine Protokollmeldung einer bestimmten “Regel” (siehe unten) genügt. Die Regel stellt hier also das “Alarmierungskriterium” dar.

Folgende Angaben müssen zur Definition einer Alarmauslösung aufgrund von Protokollmeldungen gemacht werden:

Tab “Allgemein”:

Tabs für die drei Alarmstufen “Voralarm”, “Alarm” und “Hauptalarm”

1. Beschriftung für die Alarmstufe und Spezifikation der Alarmkriterien (hier: von Regeln):

  • Beschriftung für Alarm
    Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
    Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
  • Regeln
    Fügen Sie hier eine Regel hinzu, die spezifiziert, durch welche Protokollmeldung(en) ein Alarm dieser Art ausgelöst werden soll (siehe auch unten “Beispiele”):
    • Typ
      Dropdown-Menü zur Auswahl des Typs der Protokollmeldung(en), mit den Optionen “Any”, “Log” (Default für Voralarm), “Warning” (Default für Alarm) und “Error” (Default für Hauptalarm).
    • Nr.
      Textfeld zur Eingabe der Nummer der Protokollmeldung(en).
    • Betreff
      Textfeld zur Eingabe des Betreffs.
    • Nachricht (hier kein Eingabefeld für eine Kurznachricht – der Inhalt dieses Feldes wird auch für die Kurznachricht verwendet)
      Textfeld zur Eingabe der Nachricht.


Hinweis: Beim Neuanlegen einer Alarmdefinition stehen die Felder zur Spezifikation der ersten Regel bereits zur Verfügung. Klicken Sie auf “+”, um weitere Regeln hinzuzufügen.

2. Spezifikation der im Alarmfall zu versendenden Nachrichten – die Inhalte der Nachrichten bzw. des Betreffs werden hier zusammen mit der Regel spezifiziert (siehe oben):

  • Bei Beginn eines Alarms benachrichtigen
    Checkbox zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
    Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Eingabe-Elemente, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können. Hier lediglich:
    • Benutzergruppe
      Dropdown-Menü zur Auswahl einer Benutzergruppe als Empfängerkreis der Benachrichtigung.


3. Spezifikation einer Alarm-Bestätigung:

4. Spezifikation einer Benachrichtigung bei Quittierung:

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen bzw. nach Änderungen zu speichern.

Beispiele für Regeln

TypNr.NachrichtBedeutung
Log*#Log.Message#Erzeugt einen Alarm für Protokollmeldungen vom Typ “Log”, unabhängig von deren Nummer (Wildcard-Zeichen *); Inhalt der Alarmierungsmeldung ist die Protokollmeldung selbst
Error4711#Device.Name#Erzeugt einen Alarm für Protokollmeldungen vom Typ “Error “, sofern er die Nummer 4711 hat; Inhalt der Alarmierungsmeldung ist der Name des Gerätes

Liste der Protokoll-Meldungen des Gerätes

Siehe Geräte-Dokumentation. Für die Meldungsnummern eines Gerätes vom Typ “Glötzl MCC TS” siehe Meldungsnummern Glötzl MCC TS.


Alarmauslöser "Erschütterungsereignis" 

Die hierbei spezifizierte Alarmierungsgrenze (siehe unten) bezieht sich dabei auf den Grenzwert der Erschütterungs-Norm, die der Alarmierung zugrunde gelegt werden soll (dabei erfolgt die Zuordnung zur Erschütterungs-Norm durch Auswahl der hier definierten Alarmdefinition im entsprechenden Dropdown-Menü im Bearbeiten-Modus der Messstelle des Typs Erschütterungs-Messstelle.

Folgende Angaben müssen zur Definition einer Alarmauslösung aufgrund von Erschütterungsereignissen gemacht werden:

Tab “Allgemein”:

Tabs für die drei Alarmstufen “Voralarm”, “Alarm” und “Hauptalarm”

1. Beschriftung für die Alarmstufe und Spezifikation der Alarmkriterien:

    • Beschriftung für Alarm
      Textfeld zur Angabe einer Bezeichnung für die Alarmstufe. Dieser wird sowohl in der Alarmtabelle als auch in Diagrammen verwendet.
      Default: Name des Tabs (das heißt, der Alarmstufe).
    • Grenze
      Textfeld zur Spezifikation eines Prozentwertes bezüglich des Grenzwertes der Erschütterungs-Norm, auf die sich dieser Alarmauslöser bezieht.

2. Spezifikation der im Alarmfall zu versendenden Nachrichten:

  • Bei Alarm benachrichtigen (Hinweis: Der Natur eines Ereignisses entsprechend ist hier nicht nach “Beginn” und “Ende” eines Alarms zu unterscheiden)
    Checkbox zur Anforderung einer entsprechenden Benachrichtigung.
    Bei Markierung der jeweiligen Checkbox, öffnen sich weitere Felder, in denen Sie für die jeweilige Benachrichtigung den Empfängerkreis, das Thema und eine Nachricht bzw. Kurznachricht (z. B. als SMS) eintragen können:
    • Benutzergruppe
      Dropdown-Menü zur Auswahl einer Benutzergruppe als Empfängerkreis der Benachrichtigung.
    • Nachricht bei Beginn eines Alarms bzw. Nachricht bei Ende eines Alarms
      Textfelder zur Angabe des Betreffs / Themas, der im Alarmfall zu versendenden Nachricht bzw. Kurznachricht
    • Zusätzlich können Sie eine Bestätigung anfordern, indem Sie die Checkbox “Muss bestätigt werden” aktivieren und anschließend die sich öffnenden Felder “Maximales Zeitintervall innerhalb dessen eine Bestätigung erfolgen muss” und “Benutzergruppe” festlegen.
    • Außerdem können Sie eine zusätzliche Eskalationsbenachrichtigung anfordern, indem Sie die entsprechende Checkbox aktivieren und die dazu notwendigen Angaben machen.

Klicken Sie auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen bzw. nach Änderungen zu speichern.


Alarmdefinitionen verwenden 

Je nach Typ einer Alarmdefinition ist diese an verschiedenen Stellen in SDC zu verwenden / auszuwählen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Alarmdefinition des jeweiligen Typs zu verwenden:

Alarmierung für Messwerte

Eine Alarmierung dieser Art wird gezielt für einen bestimmten Kanal definiert. Gehen Sie für jeden Kanal, dessen Messwerte so überwacht werden sollen, wie folgt vor:

    1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle vom Typ Tachymeter-Messstelle oder Datenlogger-Messstelle, deren Kanäle überwacht werden sollen.

    2. Öffnen Sie im Tab “Eingangskanäle” bzw. “Ausgangskanäle” den Bearbeiten-Modus des Kanals, dessen Messwerte überwacht werden sollen.

    3. Wählen Sie in der Doppelspalte “Alarmierung”, in der untergeordneten Spalte “Messwert” im hier eingeblendeten Dropdown-Menü die gewünschte Alarmdefinition aus.

    4. Beenden Sie durch Klick auf  den Bearbeiten-Modus des Kanals. Die Einstellung wurde gespeichert, anstelle des Dropdown-Menüs wird nun der Name der gewählten Alarmdefinition angezeigt.

      Falls Sie Ihre Änderungen verwerfen wollen, können Sie den Bearbeiten-Modus des Kanals durch Klick auf  verlassen. Es wird nichts gespeichert.

Alarmierung auf Fehlercodes

Eine Alarmierung dieser Art wird gezielt für einen bestimmten Kanal definiert. Gehen Sie für jeden Kanal, der so überwacht werden soll, wie folgt vor:

    1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle vom Typ Tachymeter-Messstelle oder Datenlogger-Messstelle, deren Kanäle überwacht werden sollen.

    2. Öffnen Sie im Tab “Eingangskanäle” bzw. “Ausgangskanäle” den Bearbeiten-Modus des Kanals, dessen Messwerte überwacht werden sollen.

    3. Wählen Sie in der Doppelspalte “Alarmierung”, untergeordnete Spalte “Fehlercode” im hier eingeblendeten Dropdown-Menü die gewünschte Alarmdefinition aus.

    4. Beenden Sie durch Klick auf  den Bearbeiten-Modus des Kanals. Die Einstellung wurde gespeichert, anstelle des Dropdown-Menüs wird nun der Name der gewählten Alarmdefinition angezeigt.

      Dagegen können Sie den Bearbeiten-Modus des Kanals durch Klick auf  verlassen, ohne zu speichern.


Alarmierung für Dokument-Upload

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Alarmdefinition dieses Typs zu verwenden:

    1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle vom Typ Dokument-Messstelle, die überwacht werden soll.

    2. Wählen Sie im Tab “Allgemein” im Dropdown-Menü “Alarmdefinition” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

    3. Beenden Sie durch Klick auf “Speichern” den Bearbeiten-Modus der Messstelle.


Alarmierung für Online-Status

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Alarmdefinition dieses Typs zu verwenden:

    1. Gehen Sie in die Geräteübersicht und

    2. öffnen Sie den Bearbeiten-Modus des Gerätes, dessen Online-Status überwacht werden soll..

    3. Wählen Sie im Tab “Geräteüberwachung” im Dropdown-Menü “Alarmdefinition für Bestimmung des Online-Status” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

    4. Beenden Sie durch Klick auf “Speichern” den Bearbeiten-Modus des Gerätes.


Alarmierung für Protokollmeldungen – Geräte-Protokoll und Messprotokoll

  1. Gehen Sie in die Geräteübersicht und

  2. öffnen Sie den Bearbeiten-Modus des Gerätes, dessen Geräte-Protokoll überwacht werden soll..

  3. Für eine Alarmierung auf Geräte-Protokollmeldungen: Wählen Sie im Tab “Geräteüberwachung” im Dropdown-Menü “Alarmdefinition für Geräteprotokoll” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

  4. Für eine Alarmierung auf Messprotokollmeldungen: Wählen Sie im Tab “Geräteüberwachung” im Dropdown-Menü “Alarmdefinition für Messprotokoll” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

  5. Beenden Sie durch Klick auf “Speichern” den Bearbeiten-Modus des Gerätes.

Hinweis: Das Gerät muss hierzu für aktive Geräteüberwachung lizenziert sein!

Alarmierung für Erschütterungsereignisse

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Alarmdefinition dieses Typs zu verwenden:

    1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle vom Typ Geschwindigkeits-Messstelle oder Beschleunigungs-Messstelle, deren Kanäle überwacht werden sollen.

    2. Wählen Sie im Tab “Allgemein” den Tab der Erschütterungs-Norm, der eine Alarmdefinition dieses Typs zugeordnet werden soll, aus.

    3. Wählen Sie im Dropdown-Menü “Alarmdefinition” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

    4. Beenden Sie durch Klick auf “Speichern” den Bearbeiten-Modus der Messstelle.


Wichtig: Die jeweiligen Dropdown-Menüs enthalten immer nur “kompatible” Alarmdefinitionen. Dies umfasst bei Alarmdefinitionen vom Typ “Alarmierung für Messwerte” auch die Einheit des Kanals, der mit einer Alarmdefinition überwacht werden soll.

Duplizieren von Alarmdefinitionen 

Alarmdefinitionen können auch durch Duplizieren (“Klonen”) einer im gleichen Projekt bereits existierenden Alarmdefinition erstellt werden. Das heißt, statt eine neue Alarmdefinition von Grund auf neu zu erstellen und zu konfigurieren, kann man eine neue Alarmdefinition auch einfach durch Duplizieren einer existierenden, bereits (möglichst) passend konfigurierten Alarmdefinition erzeugen, und das Duplikat danach nach Bedarf anpassen, was insbesondere dann eine große Zeitersparnis darstellt, wenn man mehrere “ähnliche” Alarmdefinitionen einzurichten hat.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine vorhandene Alarmdefinition zu duplizieren (“zu klonen”):

  1. Öffnen Sie die Alarmdefinitionen-Verwaltung.
  2. Klicken Sie dort ganz am Ende der Zeile auf das “Duplizieren”-Icon  derjenigen Alarmdefinition, die als Vorlage für die neue Alarmdefinition dienen soll.
  3. Tragen Sie im daraufhin geöffneten Dialog-Fenster folgende Eigenschaften des Duplikats ein:
    • Name
      Textfeld zur Eingabe des Namens der neuen Alarmdefinition
      Default: Name der Vorlage (d.h. der duplizierten Alarmdefinition), gefolgt von der Zeichenkette (Kopie).

Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um die neue Alarmdefinition anzulegen.

Öffnen Sie anschließend den Bearbeiten-Modus des Duplikats, indem Sie in dessen Zeile ganz rechts auf den “Bearbeiten”-Button klicken und konfigurieren Sie diesen nach Ihren Wünschen.


Alarmdefinitionen-Verwaltung 

In der Alarmdefinitionen-Verwaltung werden alle Alarmdefinitionen des aktuellen Projektes übersichtlich nach Auslöser, Alarmkriterien und weiterer Eigenschaften aufgelistet.

  1. Wechseln Sie gegebenenfalls zuvor in das Projekt, dessen Alarmdefinitionen Sie einsehen / verwalten möchten.
  2. Um in die Alarmdefinitionen-Verwaltung zu gelangen, klicken Sie im Menü auf das “Alarm”-Icon , oder im Projektbaum auf “Alarmdefinitionen”.

Folgende Aktionen stehen Ihnen hier zur Verfügung:

  • Um die Eigenschaften einer Alarmdefinitionen anzuzeigen bzw. zu editieren, klicken Sie rechts hinter dem Namen des Gerätes auf das “Editier”-Icon.
  • Um eine Alarmdefinition zu löschen,
    1. klicken Sie ganz rechts neben der zu löschenden Alarmdefinition auf das “Mülleimer”-Icon.
    2. Klicken Sie im sich öffnenden Fenster dann auf “Löschen”, wenn Sie den Eintrag wirklich löschen wollen. Klicken Sie auf “Abbrechen”, um den Vorgang abzubrechen.


Aufgetretene Alarme einsehen 


Hinweis: Um aufgetretene Alarme einsehen zu können, benötigt ein Benutzer das Recht, Messstellen bzw. Messgeräte inklusive deren Alarme einsehen zu können.
Genauer: Er muss für die Ressourcen “Messstellen” bzw. “Messgeräte” mindestens die Aktivität “Nur lesen (inklusive Alarme)” ausüben dürfen (zur Rechtevergabe siehe Eigenschaften der Benutzergruppe, Abschnitt “Tab Rechte”)).


Alarme durch Alarmauslöser “Messwerte” und Alarmauslöser “Fehlercode”

Ein Messwert-Alarm (Alarm aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Messwerte”) oder ein Fehlercode-Alarm (Alarm aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Fehlercode”) ist über die Messstelle (Tachymeter- oder Datenlogger-Messstelle), der der Kanal zugeordnet ist, für dessen Messwerte ein solcher Alarm ausgelöst wurde, einzusehen.

  1. Wählen Sie die gewünschte Messstelle vom Typ Tachymeter-Messstelle oder Datenlogger-Messstelle, deren Alarme Sie einsehen wollen, und
  2. führen Sie im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” aus.
  3. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für diese Messstelle, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält. Siehe Alarm-Tabelle für eine ausführliche Beschreibung sowie Interaktionsmöglichkeiten mit dieser Tabelle.
  4. Ein Klick auf den Wert eines Alarms in der Spalte “Typ” (Alarmstufe) bzw. auch “Start” und “Ende” eines Alarms öffnet eine weitere Ansicht, die weitere Details zu diesem Alarm anzeigt (siehe Alarm-Details).

Zur Definition einer Alarmdefinition für die Alarmierung auf Messwerte siehe Alarmauslöser “Messwerte”.
Zur Definition einer Alarmdefinition für die Alarmierung auf Fehlercodes siehe Alarmauslöser “Fehlercode”.


Alarme durch Alarmauslöser “Online-Status” und “Protokollmeldungen – “Service-Alarme”

Sowohl Offline-Alarme (Alarme aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Online-Status”) als auch Protokoll-Alarme (Alarme aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Protokollmeldungen”) werden in SDC als “Service-Alarme” bezeichnet, da sie typischerweise darauf hinweisen, dass ein Service nötig ist.

Alarme dieser Art sind über die Geräteübersicht einzusehen.

Öffnen Sie dazu die Geräteübersicht (machen Sie gegebenenfalls zuvor das Projekt, in das das Gerät eingebunden ist, zum aktuellen Projekt).

    1. Klicken Sie in der Zeile des Gerätes, für das Sie Alarme einsehen wollen, auf das Icon  am Ende der Zeile (gegebenenfalls horizontal scrollen, um das Ende der Zeilen sehen zu können).
      Sofern Sie bereits die Geräte-Ansicht (Logger; für die gleichnamigen Ansichten der anderen Geräte-Typen siehe die entsprechenden Unter-Abschnitte unter Geräte-Typen) des Gerätes, für das Sie Alarme einsehen wollen, geöffnet haben, können Sie dort alternativ auch im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” ausführen.
    2. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für dieses Gerät, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält. Siehe Alarm-Tabelle für eine ausführliche Beschreibung sowie Interaktionsmöglichkeiten mit dieser Tabelle.
    3. Ein Klick auf den Wert eines Alarms in der Spalte “Typ” (Alarmstufe) bzw. auch “Start” und “Ende” eines Alarms öffnet eine weitere Ansicht, die weitere Details zu diesem Alarm anzeigt (siehe Alarm-Details).

Zur Definition einer Alarmdefinition für die Alarmierung auf Online-Status und Protokollmeldungen siehe Alarmauslöser “Online-Status” und Alarmauslöser “Protokollmeldungen”.


Alarme durch Alarmauslöser “Dokument-Upload”

Ein Alarm im Zusammenhang mit einem Dokument-Upload (Alarm aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Dokument-Upload”) ist über die Dokument-Messstelle, in der das Dokument hochgeladen wurde und daraufhin der Alarm erzeugt wurde, einzusehen.

  1. Wählen Sie die gewünschte Messstelle vom Typ Dokument-Messstelle, deren Alarme Sie einsehen wollen, und
  2. führen Sie im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” aus.
  3. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für diese Messstelle, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält. Siehe Alarm-Tabelle für eine ausführliche Beschreibung sowie Interaktionsmöglichkeiten mit dieser Tabelle.
  4. Ein Klick auf den Wert eines Alarms in der Spalte “Typ” (Alarmstufe) bzw. auch “Start” und “Ende” eines Alarms öffnet eine weitere Ansicht, die weitere Details zu diesem Alarm anzeigt (siehe Alarm-Details).

Zur Definition einer Alarmdefinition für die Alarmierung auf Messwerte siehe “Alarmauslöser Dokument-Upload”.


Alarme durch Alarmauslöser “Erschütterungsereignis”

Ein Erschütterungsereignis-Alarm (Alarm aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Erschütterungsereignis”) ist über die Messstelle, für deren Daten der Alarm aufgetreten ist, einzusehen.

  1. Wählen Sie die gewünschte Messstelle vom Typ Geschwindigkeits-Messstelle oder Beschleunigungs-Messstelle, deren Alarme Sie einsehen wollen, und
  2. führen Sie im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” aus.
  3. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für diese Messstelle, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält. Siehe Alarm-Tabelle für eine ausführliche Beschreibung sowie Interaktionsmöglichkeiten mit dieser Tabelle.
  4. Ein Klick auf den Wert eines Alarms in der Spalte “Typ” (Alarmstufe) bzw. auch “Start” und “Ende” eines Alarms öffnet eine weitere Ansicht, die weitere Details zu diesem Alarm anzeigt (siehe Alarm-Details).


Zur Definition einer Alarmdefinition für die Alarmierung auf Erschütterungsereignisse siehe Alarmauslöser “Erschütterungsereignis”.


Alarm-Tabelle einsehen 

Die Alarm-Tabelle einer Messstelle oder eines Gerätes listet alle aufgetretenen Alarme auf.
Sie erreichen diese Ansicht über den Kontextmenü-Befehl “Alarme” einer Messstelle bzw. eines Gerätes.

Die Alarm-Tabelle besteht aus einer Zeile für jeden aufgetretenen Alarm:

    • Typ
      Die Alarmstufe des Alarms.
    • Start
      Start-Datum und -Zeit des Alarms.
    • Ende
      End-Datum und -Zeit des Alarms (sofern bereits beendet).
    • Benachrichtigungen
      Drei Spalten für den Status der Benachrichtigung zu den verschiedenen Ereignissen “Bei Alarmbeginn”, “Bei Alarmende”, “Bei Eskalation”:
      Der Status wird dabei durch Symbole dargestellt:
      •  (in grün): Benachrichtigung versendet
      •  : keine Benachrichtigung versendet
      •  (animiert): Benachrichtigung wird bearbeitet
    • Bestätigung
      • Bestätigt
        Status der Bestätigung (für die verwendeten Symbole siehe oben)
      • Datum
        Datum und Zeit der Bestätigung
      • Benutzer
        Name des Benutzers, der die Bestätigung getätigt hat.
    • Alarmdefinition:
      Name der Alarmdefinition, die dem Alarm zugrunde lag.

Interaktionsmöglichkeiten mit der Alarm-Tabelle

  1. Durch Klick auf eine Spalte wird die Tabelle nach den Werten der angeklickten Spalte sortiert.
  2. Ein Klick auf den Wert eines Alarms in der Spalte “Typ” (Alarmstufe) bzw. auch “Start” und “Ende” eines Alarms öffnet eine weitere Ansicht, die weitere Details zu diesem Alarm anzeigt (siehe Alarm-Details).
  3. Ein Klick auf den Wert eines Alarms in der Spalte “Alarmdefinition” öffnet die Bearbeiten-Ansicht der entsprechenden Alarmdefinition, siehe Eigenschaften von Alarmdefinitionen bzw. die Unterabschnitte zu den diversen Alarmauslösern.


Alarm-Details 

Alle relevanten Informationen über einen Alarm werden in der Ansicht Alarm-Details in verschiedenen Abschnitten aufgelistet.
Sie erreichen diese Ansicht über die Alarm-Tabelle einer Messstelle oder eines Gerätes.

Je nach Auslöser des Alarms werden hier etwas unterschiedliche Angaben dargestellt. Die folgende Beschreibung gilt insbesondere für Alarme, die aufgrund einer Alarmdefinition vom Typ Alarmauslöser “Messwerte” erzeugt wurden. Für andere Typen werden hierfür (mehr oder weniger) analoge Werte dargestellt. Die dann ebenfalls geänderten Label sollten deren Bedeutung ausreichend klarmachen.

Details

  • Erstellt
    Erstellungszeit des Alarms.
  • Status
    Angabe, ob der Alarm beendet wurde oder nicht.
  • Quelle
    Name der Quelle des Alarms. Der Name ist als Link ausgebildet – ein Klick darauf führt direkt in die Ansicht für die Quelle (beispielsweise bei einem Messwert-Alarm in die Messstellen-Ansicht der Messstelle, in der der Alarm aufgetreten ist).
  • Typ
    Alarmstufe des Alarms.
  • Beschriftung für Alarm
    Bezeichnung für die Alarmstufe (wie bei der Definition der Alarmdefinition im entsprechenden Tab für die Alarmstufe vergeben).

Alarmbeginn

  • Zeitpunkt
    Zeitpunkt, zu dem der Alarm begonnen hat.
  • Messwert bei Alarmbeginn
    Messwert bei Alarmbeginn
  • Bedingung
    Bedingung, die zum Alarm geführt hat.
  • Alarmdefinition
    Name der Alarmdefinition, die dem Alarm zugrunde lag. Der Name ist als Link ausgebildet – ein Klick darauf führt direkt in den Bearbeiten-Modus für die Alarmdefinition.

Alarmende (sofern bereits beendet)

  • Zeitpunkt
    Zeitpunkt, zu dem der Alarm beendet wurde.
  • Messwert bei Alarmende
    Messwert bei Alarmende
  • Bedingung
    Bedingung, die zum Beenden des Alarms geführt hat.
  • Alarmdefinition
    Name der Alarmdefinition, die bei Alarmende ausgewählt war. Der Name ist als Link ausgebildet – ein Klick darauf führt direkt in den Bearbeiten-Modus für die Alarmdefinition.

Protokoll

Liste der Protokoll-Einträge im Zusammenhang mit dem Alarm.

Benachrichtigungen

Liste der Benachrichtigungen, die im Zuge des Alarms verschickt wurden.


Grafische Darstellung von Alarmen in Auswertungen 

Graphische Darstellung von Alarmen

  • In Diagrammen:
    Der Beginn, und gegebenenfalls das Ende, eines Alarmes wird in Diagrammen durch einen dreieckigen farbigen Marker am Graphen der den Alarm auslösenden Messgröße, gefolgt von einem Label dargestellt, der mit dem Bezeichner beginnt, die der Alarmstufe (Voralarm, Alarm oder Hauptalarm) des Alarms entspricht. Marker und Label haben die Farbe des Graphen.
    • Der Alarmbeginn wird durch das Label <Bezeichner START> dargestellt,
    • das Alarmende durch das Label <Bezeichner ENDE>.
  • In Tabellen:
    Jedem Messwert in der Tabelle, der das Alarmkriterium erfüllt, wird ein kreisförmiger farbiger Marker mit einem Ausrufezeichen vorangestellt.

Alarme aus-/einblenden

Die Alarm-Marker in Diagrammen können Sie bei Bedarf jederzeit aus- und wieder einblenden.

  • Um für ein Diagramm die Alarm-Marker temporär auszublenden, klicken Sie auf den Schalter “Alarme” links über dem Diagramm (unterhalb des Namens der Auswertung).
  • Um die Alarm-Marker wieder einzublenden, klicken Sie erneut auf diesen Schalter.

Hinweis: Im Editiermodus einer Messstelle, Tab “Auswertungen”, muss bei der Definition eines Diagramms die Checkbox “Alarme” markiert sein, sowohl damit Alarm-Label in Diagrammen eingeblendet werden, als auch damit der genannte Schalter angezeigt wird.


Aufgetretene Alarme bestätigen 


Um aufgetretene Alarme quittieren zu können, muss ein Benutzer Mitglied der Benutzergruppe sein, die bei der Definition der Alarmdefinition ausgewählt wurde, Alarme zu quittieren (siehe Allgemeines zu Alarmdefinitionen bzw. die Angaben zu den spezifischen Alarmauslösern). Außerdem benötigt er (analog zum Einsehen von aufgetretenen Alarmen) das Recht, Messstellen bzw. Messgeräte “lesen zu können, inkl. Alarme”. Genauer: Er muss für die Ressourcen Messstellen bzw. Geräte, deren Alarme er einsehen möchte, die Aktivität “Nur lesen (inklusive Alarme)” ausüben dürfen (zur Rechtevergabe siehe Eigenschaften der Benutzergruppe)).

Das Quittieren eines Alarmes (sofern für ihn bei der Definition der Alarmdefinition festgelegt wurde, dass er bestätigt werden muss, ist in der Detail-Ansicht eines Alarms möglich.
Dies ist die Ansicht, die als jeweils letzter Schritt in Aufgetretene Alarme einsehen erreicht wird.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Alarm zu bestätigen (“quittieren”):

    1. Öffnen Sie die genannte Detail-Ansicht des zu bestätigenden Alarms. Bei einem zu bestätigenden, jedoch noch nicht bestätigten Alarm, wird oben in der Ansicht ein Abschnitt “Bestätigung” eingeblendet.
    2. Im Textfeld “Bestätigungsnachricht” können Sie eine – optionale – Nachricht eingeben.
    3. Klicken Sie zum Bestätigen dann auf den Button “Bestätigen”.

Bei einem so (oder bereits vorher) bestätigten Alarm wird in der Detail-Ansicht im Abschnitt “Bestätigung”

    • Datum und Zeit der Bestätigung,
    • der Benutzer, der den Alarm bestätigt hat, sowie (sofern angegeben)
    • die Bestätigungsnachricht

angezeigt.


Alarm löschen

Es ist möglich, einzelne Alarme zu löschen. Da beim Löschen eines Alarms auch alle damit verbundenen Information darüber, was der Auslöser war und wer informiert wurde, gelöscht wird, ist dies in der Regel nicht zu empfehlen und das Ausblenden von Alarmen empfehlenswerter.

Soll ein Alarm dennoch gelöscht werden, muss dieser aus der Alarmliste gewählt und geöffnet werden. Im Kontextmenü kann nun der Alarm gelöscht werden.

Für das Löschen von Alarmen muss der aktuelle Benutzer die erforderlichen Rechte besitzen.