Zunächst unterscheiden wir zwischen Messwertalarmen und Servicealarmen:

  • Messwertalarme sind Alarme im Zusammenhang mit gemessenen Werten. Zielgruppe für diese Alarme sind Benutzer, die sich mit der Auswertung der Daten befassen.
  • Servicealarme sind Alarme in Zusammen mit den Geräte oder Datenquellen, die die Messwerte liefern. Zielgruppe für diese Alarme sind Servicetechniker, die sich um die Messhardware bzw. die Messungen kümmern.


Für Messwertalarme gibt es verschiedenen Auslöser für die es einen eigenen Typ von Alarmdefinition gibt:

  • Alarmierung für Messwerte
    Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
    1. Ein Alarm wird ausgelöst, wenn der Messwert eines Kanals einen in der Alarmdefinition gesetzten Grenzwert über- oder unterschritten hat. 
    2. Ein Alarm wird auslöst, wenn das Gerät oder die Datenquelle einen Alarm festgestellt hat. Die Messdaten werden dann im SDC nicht weiter untersucht und direkt ein Alarm erstellt.
  • Alarmierung für Erschütterungsereignisse
    Ein Alarm wird ausgelöst, wenn ein Erschütterungsereignis einen bestimmten Grenzwert relativ zu einer gewählten Norm überschritten hat. Die Grenzwerte werden hier in Prozent angegeben.
  • Alarmierung für Dokumente
    Alarme werden hier nicht automatisch, sondern manuell ausgelöst


Für Servicealarme gibt es folgende Typen:

  • Alarmierung für Online-Status
    Ein Alarm wird ausgelöst, wenn ein Gerät oder eine Datenquelle für eine bestimmte Zeit keine Daten mehr gesendet hat.
  • Alarmierung für Protokollmeldungen
    Ein Alarm wird ausgelöst, wenn im Protokoll eines Geräts eine bestimmte Meldung auftritt. Dazu werden in der Alarmdefinition Regeln definiert.
  • Alarmierung für Fehlercodes
    Ein Alarm wird ausgelöst, wenn ein Messwert eines Kanals einen bestimmten Fehlercode aufweist.