Aufbau der graphischen Benutzeroberfläche 

Die graphische Benutzeroberfläche, wie sie im Browser nach erfolgreicher Anmeldung dargestellt wird, ist aus folgenden Bereichen und Elementen aufgebaut:

  1. Kopfzeile
    Die Kopfzeile enthält Links zu allgemeinen Einstellungen und Informationen, wie z. B. unter “Sprache” die Spracheinstellung, in der Sie die für die Anzeige von Bezeichnern und Texten der Web-Oberfläche von SDC verwendete Sprache wählen können, und unter “Hilfe” einen Link zu diesem Handbuch.
    Außerdem wird in dieser Zeile ganz rechts die sogenannte Rolle – im Screenshot “Super-Administrator” (siehe hierzu Abschnitt Benutzerrollen), sowie der Name des aktuell angemeldeten Benutzers angezeigt.
    Für weitere Details siehe Abschnitt Kopfzeile.

  2. Menü
    Die senkrechte Menüleiste besteht aus einer Reihe von Shortcuts, das heißt Buttons mit speziellen Icons, die angeklickt werden können, um schnell zu den wichtigsten Ansichten zu gelangen. Ein Klick auf den grünen “Hamburger-Button” ganz oben führt direkt zum ansonsten ausgeblendeten Hauptmenü. Welche Shortcuts darüber hinaus im Menü angezeigt werden, hängt von den Rechten des jeweils angemeldeten Benutzers und der Lizenzierung ab.
    Für weitere Details siehe Abschnitt Menü.

  3. Navigationszeile/ Adressleiste
    Die Navigationszeile zeigt Ihnen die hierarchische Position, an der Sie sich gerade befinden, als “Pfad-Angabe”, ausgehend vom Namen des Projektes.

  4. Kontext-Menü
    Für jedes im Daten-/Arbeitsbereich angezeigte Element wird oben rechts ein Icon angezeigt. 
    Ein Klick auf den Namen öffnet ein Kontext-Menü mit Befehlen, die auf das Element angewendet werden können. Typischerweise bietet dieses Menü einen Befehl zum Öffnen des Bearbeiten-Modus des Elementes, oder zur Aktualisierung der Ansicht.
    Für weitere Details siehe Abschnitt Kontext-Menü



  1. Daten-/Arbeitsbereich
    Hauptbereich der Oberfläche, dessen Inhalt von dem aktuell gewählten Navigationselement abhängt. In den durch Anklicken der Tabs “Messstellen”, “Ordner” etc. zugänglichen Bereiche werden Listen der entsprechenden Objekte in tabellarischer Form als Übersicht dargestellt.

  2. Hauptmenü (im Screenshot nicht sichtbar, da gerade ausgeblendet)Dieses – im Normalfall ausgeblendete – Menü enthält insbesondere den Projektbaum (siehe gleich), sowie eine Anzahl weiterer Text-Links zum Schnellzugriff auf häufig benötigte Ansichten (analog zu den gleichbedeutenden Shortcuts im Menü; wiederum abhängig von den Rechten des Benutzers).Das Hauptmenü wird durch einen Klick auf den grünen “Hamburger-Button”  eingeblendet, und einen weiteren wieder ausgeblendet.Für weitere Details siehe Abschnitt Hauptmenü.


Bearbeiten-Modus: Konkret zeigt der obige Screenshot die Ansicht eines Ordners, die dessen Inhalte lediglich darstellt. Über den “Bearbeiten”-Befehl des oben erläuterte Kontext-Menüs gelangt man in eine weitere, spezielle Ansicht zum Bearbeiten des Ordners. Dieses Prinzip gilt auch für alle anderen (bearbeitbaren) Elemente in SDC wie Messstellen, Geräte oder Projekte: Neben einem reinen Darstellungs-Modus gibt es einen speziellen Modus zum Bearbeiten, im Folgenden meist als Bearbeiten-Modus bezeichnet, in den man jeweils über das Kontext-Menü des Objektes gelangt, oder auch per Klick auf einen der “Bearbeiten”-Buttons , die rechts in jeder Zeile einer Listenansicht von Objekten, wie zum Beispiel der Liste der Unterordner eines Ordners, eingeblendet sind. Dabei ist der Bearbeiten-Modus für den angemeldeten Benutzer nur zugänglich, sofern er über die entsprechenden “Rechte”#usergroup-properties verfügt (wie im folgenden noch näher ausgeführt wird).


SDC arbeitet projektorientiert. Die jeweils angezeigten Daten sind immer die des aktuell ausgewählten Projektes (vergl. Abschnitt Wichtige Begriffe)!

Sprache der SDC-Oberfläche 

Die für die Anzeige von Texten und Darstellung von Zahlen und Datumsangaben verwendete Sprache können Sie in der Kopfzeile über den Menü-Punkt “Sprache” einstellen.

Verwendete Icons 


  Menü. Insbesondere grün hinterlegt als “Hamburger-Button” zum Öffnen des Hauptmenüs

  Projekt

  Ordner

  Geöffneter Ordner

  Dashboard

  Messstelle

  Gerät

  Benutzer

  Benutzergruppe

  Alarmdefinition

  Logbuch (ab Version 2.11)

  Download von Lizenzdaten (nur für privilegierte Benutzer (siehe Benutzerrollen))


Weitere in SDC verwendete Symbole


  Neu

  Bearbeiten

  Löschen

  Protokoll / Logeinträge

  Zuordnung von Daten zu einer Messstelle

  Einstellungen

  Hochladen

  Herunterladen

  Dokumentvorlage

  Berichtsvorlagen

  Word-Dokument (z. B. verwendet als Dokument-Vorlage für Berichte)

  Excel-Dokument

  PDF-Dokument

  Aktualisieren

  Bericht erstellen

  Benachrichtigung

  Benutzergruppe benachrichtigen

 Vollbild, d. h., Diagramm wird in einem eigenen Browser-Tab angezeigt

  Vollbild (seit Version 2.12)

  Alarm

  Erschütterungsereignis (Modul Erschütterungsmessung)

  SmartFilter-Einstellungen

  Eingangselemente (ab Version 2.11)

  Messstellen verwalten (ab Version 2.12)

  Duplizieren (“Klonen”) von SDC-Elementen wie Messstellen, Alarmdefinitionen oder Berichtsvorlagen

  Zuordnung aufteilen

  Aufklappen weiterer Einstellungsmöglichkeiten (beispielsweise zur Konfiguration von Auswertungen)

  Einklappen weiterer Einstellungsmöglichkeiten (beispielsweise zur Konfiguration von Auswertungen)


Kopfzeile 

Als Kopfzeile wird in SDC die oberste horizontale Menüleiste mit schwarzem Hintergrund bezeichnet. Sie enthält Menü-Punkte zum Aufruf allgemeiner Funktionen und zum Abrufen von Informationen.

  • Unter “Sprache” können Sie die für die Anzeige von Bezeichnern (Label) und Texten der Benutzeroberfläche von SDC verwendete Sprache einstellen, siehe Sprache der SDC-Oberfläche.

  • Unter “Hilfe” finden Sie insbesondere Hilfestellungen zur Bedienung von SDC sowie Kontaktinformationen:

    • “Dokumentation”: Link zu diesem Handbuch.

    • “Änderungen”: Link zum Änderungsprotokoll von SDC (“Changelog”; zu finden hier).

    • “Kontakt”: Kontaktdaten der Remolution Software GmbH sowie – sofern in SDC hinterlegt – die Kontaktdaten der für das aktuelle Projekt spezifizierten Kontaktperson.

    • “Datenschutzerklärung”: Datenschutzerklärung gemäß DSGVO für die Nutzung von SDC.


Außerdem wird in der Kopfzeile ganz rechts der (Klar-) Name des aktuell angemeldeten Benutzers angezeigt. Sofern dieser Benutzer ein sogenannter privilegierter Benutzer ist, wird auch dessen Rolle – im Screenshot “Super-Administrator” (siehe hierzu Abschnitt Benutzerrollen) – angezeigt.
Ein Klick auf den Namen öffnet ein Kontextmenü mit Befehlen zum Verwalten des eigenen Benutzerkontos und zum Abmelden.


Menü

Mit Menü wird in SDC die senkrechte Menüleiste bezeichnet. Sie enthält einige, mit Icons versehene Buttons, über welche die wichtigsten Ansichten bzw. Funktionen von SDC erreichbar sind.

Hinweis: Welche der im folgenden beschriebenen Buttons hier angezeigt werden, richtet sich zum einen nach den Rechten des aktuell angemeldeten Benutzers, bzw. genauer der Benutzergruppe, der er angehört, zum anderen nach der Lizenzierung. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Systembetreuer, falls Sie den Zugriff auf aktuell bei Ihnen ausgeblendete Buttons benötigen.

Hauptmenü 

Das über den grünen “Hamburger-Button”,  , erreichbare Hauptmenü enthält


  • zum einen den Projektbaum, mit dem Sie innerhalb des Projekts navigieren können, und

  • zum anderen, im oberen Bereich, projektspezifische Funktionen,

  • sowie, im unteren Bereich, projektübergreifende bzw. globale Funktionen.


Um das Hauptmenü zu öffnen, klicken Sie einmal auf den Hamburger-Button. Das Hauptmenü klappt auf und die gesamte Menüleiste wird nach rechts verschoben.
Um das Hauptmenü wieder zu schließen, klicken Sie erneut auf den Hamburger-Button. Das Hauptmenü klappt wieder ein.

Standardmäßig ist das Hauptmenü ausgeblendet, um mehr Bildschirmfläche für den Daten-/Arbeitsbereich zur Verfügung zu haben, was insbesondere für das Arbeiten mit SDC auf kleinen Bildschirmen vorteilhaft ist.

Zu den projektspezifischen Funktionen zählen z. B. die Schnellzugriffe auf das Dashboard, die Geräte des aktuellen Projekts, BenutzergruppenAlarmdefinitionen, etc., sowie der nur hier verfügbare Zugriff auf die Dokumentvorlagen usw.

Als globale Funktionen stehen hier der Zugriff auf die Projektverwaltung, die Benutzerverwaltung, sowie Setup und Status zur Verfügung.


Projektbaum 

Der Projektbaum des aktuellen Projektes wird angezeigt, wenn Sie im Menü auf den “Hamburger-Button”  klicken.


Die zur Strukturierung eines Projektes angelegte Hierarchie von Ordnern, sowie die darin platzierten Messstellen bilden gewissermaßen einen “Baum”, mit dem Projektordner an der “Wurzel”, Unter- und Unter-Unterordner etc. als “Stamm” bzw. “Zweige”, und letztlich den Messstellen als “Blätter”. Diese hierarchische Struktur des aktuellen Projektes wird als Projektbaum bezeichnet und im Hauptmenü graphisch visualisiert, ganz analog wie im Navigationsbereich des Windows Explorer von Windows, oder in der Listenansicht des Finder von macOS etc., die hierarchische Struktur des Dateisystems eines Computers mit Ordnern, Unterordnern, Unter-Unterordner etc. sowie Dateien visualisiert wird:

  • Die im Projekt angelegten Ordner werden im Projektbaum mit dem Symbol  (geschlossener Ordner) bzw.  (geöffneter Ordner), gefolgt vom Namen des Ordners, dargestellt. Unterschiedliche Symbole werden verwendet, da es aus Gründen der Übersichtlichkeit hilfreich sein kann, Elemente im Projektbaum ab einer bestimmten Stufe standardmäßig auszublenden, was durch das geschlossene Ordner-Symbol angezeigt wird. Mit einem Klick auf solch ein Ordner-Symbol kann dieser aber jederzeit geöffnet und dessen Inhalte angezeigt werden.

  • Die im Projekt angelegten Messstellen werden im Projektbaum mit dem Symbol , gefolgt vom Namen der Messstelle, angezeigt.


Hinweis: Es ist möglich, Messstellen generell aus der Anzeige im Projektbaum herauszunehmen. Solche ausgeblendeten Messstellen werden dann nurmehr in der Ordner-Ansicht aufgelistet (mit einem besonderen Symbol; siehe Messstellen-Eigenschaften für die entsprechende Einstellung “Im Projektbaum anzeigen”).

Globale Funktionen 

Die hier beschriebenen globalen (projektübergreifenden) Funktionen stehen nur privilegierten Benutzern, Super-Administratoren und Administratoren (siehe Benutzerrollen) zur Verfügung. Einige davon können auch über das entsprechende Icon im Menü erreicht werden.

Projekte 

Diese Funktion öffnet die Projektverwaltungs-Ansicht von SDC, in der neue Projekte erstellt, bestehende editiert, und gegebenenfalls archiviert oder auch gelöscht werden können.
Sie steht nur privilegierten Benutzern (Super-Administratoren und Administratoren, siehe Benutzerrollen und Benutzern mit entsprechenden Rechten) zur Verfügung (der Link “Projekte” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

“Projekte”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die Projektverwaltung (entspricht Klick auf  im Menü)

Benutzer 

Diese Funktion öffnet die Benutzerverwaltungs-Ansicht von SDC, in der neue SDC-Benutzer erstellt und bestehende editiert, und gegebenenfalls auch gelöscht werden können.
Sie steht nur privilegierten Benutzern (Super-Administratoren und Administratoren, siehe Benutzerrollen) zur Verfügung (der Link “Benutzer” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

“Benutzer”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die Benutzerverwaltung  (entspricht Klick auf   im Menü)

Geräte (Alle Projekte) 

Diese Funktion öffnet eine Ansicht, in der projektübergreifend alle im SDC angelegten Geräte übersichtsartig gelistet werden (verfügbar seit Version 2.12).
Für Details siehe Abschnitt Projektübergreifende Geräteübersicht.

“Geräte (Alle Projekte)”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die projektübergreifende Geräteliste (ohne Icon im Menü).

Diese Funktion erfordert eine gesonderte Lizenzierung und steht nur privilegierten Benutzern (Super-Administratoren und Administratoren, siehe Benutzerrollen) zur Verfügung (der Link “Geräte (Alle Projekte)” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

Setup 

Diese Funktion öffnet eine Ansicht, die der Konfiguration des SDCs dient. Diese wird normalerweise von Ihrem Systembetreuer / Vertriebspartner bei der Einrichtung des SDCs vorgenommen.

“Setup”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die Ansicht “Setup” (ohne Icon im Menü)

Diese Ansicht steht nur Super-Administratoren (siehe Benutzerrollen) zur Verfügung (der Link “Setup” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

Status 

Diese Funktion öffnet eine Ansicht zur Anzeige des aktuellen Status des SDCs (Status-Informationen über den Server; Status der Dienste; der Status der Lizenzierung befindet sich seit Version 2019.1 in einer eigenständigen Lizenz-Ansicht). Darüberhinaus bietet sie Zugriff auf Log-Dateien. Sie wird normalerweise lediglich, bei Bedarf, von Ihrem Systembetreuer / Vertriebspartner verwendet.

Status”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die Ansicht “Status” (ohne Icon im Menü).

Logo der Ansicht (oben rechts): 

Diese Ansicht steht nur Super-Administratoren (siehe Benutzerrollen) zur Verfügung (der Link “Status” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

Lizenz 

Diese Funktion öffnet eine Ansicht zur *Anzeige des aktuellen Status der Lizenzierung (seit Version 2019.1). Sie wird normalerweise lediglich, bei Bedarf, von Ihrem Systembetreuer / Vertriebspartner verwendet.

Lizenz”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die Ansicht “Lizenz” (ohne Icon im Menü).

Logo der Ansicht (oben rechts): 

Diese Ansicht steht nur privilegierten Benutzern (siehe Benutzerrollen) zur Verfügung (der Link “Lizenz” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

Nutzungsstatistik 

Diese Funktion öffnet eine Ansicht zur Anzeige aktueller Nutzungsstatistiken. Sie wird normalerweise lediglich, bei Bedarf, von Ihrem Systembetreuer / Vertriebspartner verwendet.

Nutzungsstatistik”: Ein Klick auf diesen Link öffnet die Ansicht “Nutzungsstatistik” (ohne Icon im Menü).

  • Speicherplatz-Bedarf und Anzahlen, getrennt nach Einsatzgebieten / Objekten

  • Von SDC versendete Benachrichtigungen, getrennt nach E-Mail und SMS

Diese Ansicht steht nur privilegierten Benutzern (siehe Benutzerrollen) zur Verfügung (der Link “Nutzungsstatistik” wird im Hauptmenü nur angezeigt, wenn man als solcher angemeldet ist).

Projektspezifische Funktionen 

Folgende projektspezifischen Funktionen / Ansichten sind über Links im Hauptmenü erreichbar. Einige dieser Links entsprechen den jeweiligen Shortcuts (Buttons mit Icons) im Menü (für Details zu diesen Ansichten siehe die verlinkten Unterabschnitte):

Hinweis: Welche der im folgenden beschriebenen Buttons hier angezeigt werden, richtet sich zum einen nach den Rechten des aktuell angemeldeten Benutzers, bzw. genauer der Benutzergruppe, der er angehört, zum anderen der Lizenzierung. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Systembetreuer, falls Sie den Zugriff auf aktuell bei Ihnen ausgeblendete Links benötigen.


“Dashboard”: Dashboard (entspricht  im Menü)



“Geräte”: Geräte- und Datenquellenverwaltung (entspricht  im Menü)


“Benutzergruppen”: Benutzergruppen-Verwaltung (entspricht  im Menü)


“Alarmdefinitionen”: Alarmdefinitionen (entspricht  im Menü)


“Dokumentvorlagen”: Dokumentvorlagen (ohne Shortcut im Menü)


Daten-/Arbeitsbereich 

Als “Datenbereich” oder “Arbeitsbereich” wird der Hauptteil der Benutzeroberfläche von SDC (der Teil rechts der Menüleiste) bezeichnet. In ihm werden, je nach gerade gerade ausgewählter Ansicht / Funktion unterschiedliche Inhalte dargestellt, etwa die Daten einer bestimmten Messstelle (Tabellen, Diagramme etc.), die ausgewählt wurde, oder die Eigenschaften eines Gerätes, das in der Geräteverwaltung aufgerufen wurde, etc.

  • In erster Linie dient dieser Bereich der reinen Anzeige der Daten bzw. Eigenschaften des aktuell ausgewählten Elementes.

  • Sofern bei dem aktuell angezeigten Element sinnvoll kann hier, für Konfigurationszwecke, aber auch ein gesonderter Bearbeiten-Modus aufgerufen werden, um die Eigenschaften des Elementes ändern (und speichern) zu können.Um in diesen Bearbeiten-Modus zu gelangen, führen Sie bitte im Kontext-Menü des Elementes den dann verfügbaren Befehl “Bearbeiten” aus. In Listenansichten von Elementen (etwa der Liste von Messstellen eines Ordners, oder der Liste der Geräte (d.h. der Geräteübersicht), gibt es hierzu auch ein spezielles “Bearbeiten”-Icon,  : Ein Klick auf das Icon in einer Zeile der Liste öffnet den Bearbeiten-Modus des Elementes in dieser Zeile.

Beispielsweise sind im Bearbeiten-Modus einer Messstelle die Eigenschaften dieser Messstelle, wie ZuordnungenReferenzmessungenAuswertungen etc. festzulegen, was dann letztlich die im reinen Anzeige-Modus dargestellen Daten und deren Präsentation bestimmt.


Mit anderen Worten findet das eigentliche Arbeiten mit SDC hauptsächlich in diesem Bereich statt (während Menüs und Navigationsbereiche der Auswahl eines bestimmten Elementes dienen), was die Bezeichnung erklärt.

Typischerweise lassen sich die hier angezeigten Daten – sofern sie mit einem Zeitstempel versehen sind (was insbesondere auf die Messdaten zutrifft, vergl. Abschnitt Allgemeines zu Messdaten) – mit der sogenannten “SmartFilter”-Funktionalität nach Wunsch zeitlich einschränken.

Navigationszeile 

Die Navigationszeile ist eine Textzeile, die ganz oben im Daten-/Arbeitsbereich eingeblendet ist und den “Pfad” zur aktuellen Ansicht anschaulich als Weg von Objekten” darstellt (sogenannte “Breadcrumb-Navigation”, siehe Glossar). Sie zeigt Ihnen also auf einen Blick die aktuelle Position des Elementes, dessen Daten gerade im “Daten-/Arbeitsbereich angezeigt werden, in der Ordner-Hierarchie (vergl. Projektbaum) und vereinfacht so insbesondere in einer Ordner- oder einer Messstellen-Ansicht die Orientierung.
Zudem können Sie durch Anklicken eines der Bestandteile dieses Pfades direkt und bequem auf die entsprechende Ebene gelangen, so dass danach die entsprechenden Inhalte angezeigt werden.

Beispielsweise zeigt eine Zeile wie “Magistrale für Europa / Rheinbrücke Neuburgweier / Tachymeter / Widerlager Ost”, dass Sie aktuell im Projekt “Magistrale für Europa” arbeiten und sich dort im (Unter-Unter-) Ordner “Tachymeter” in der Messstelle “Widerlager Ost” befinden, bzw. dass diese angezeigt wird. Und etwa ein Klick auf “Tachymeter” öffnet die Ansicht dieses Ordners, so dass Sie gegebenenfalls andere hier definierte Messstellen einsehen (und von dort aufrufen) können.

Es gelten folgende Regeln zur Bildung dieser Pfadangaben:

  • Bei projektspezifischen Ansichten beginnt der Pfad mit dem Namen des Projektes bzw. des Projekt-Ordners,

    • bei einer Ordner-Ansicht gefolgt von den Namen der Ordner und Unterordner, in der die Messstelle liegt, und abgeschlossen mit dem Namen des aktuellen Ordners,

    • bei einer Messstellen-Ansicht analog zum Pfad einer Ordner-Ansicht, hier aber abgeschlossen mit dem Namen der Messstelle,

    • bei der Geräteverwaltung gefolgt vom Namen dieser Ansicht (bzw. hier kürzer dem Wort “Geräte”), etc.

  • Bei den globalen Ansichten, der Projekt- und der Benutzerverwaltung besteht die Navigationszeile lediglich aus dem Namen der Ansicht (und ist auch nicht anklickbar – was hier auch nicht sinnvoll ist).


Kontext-Menü 

An etlichen Stellen der Benutzeroberfläche von SDC sind hinter der Bezeichnung eines Elementes weitere (zunächst ausgeblendete) Dialoge hinterlegt, die nach einem Klick (bzw. Fingertip) angezeigt werden und eine Auswahl von elementspezifischen Befehlen für das aktuell im Daten-/Arbeitsbereich angezeigte Element präsentieren.
Da die hierbei angezeigten Auswahlmöglichkeiten vom konkreten Objekt abhängen, werden diese Menüs als Kontext-Menüs bezeichnet. Näheres siehe Kontext-Menüs.


Smart Filter 

Mit der in SDC als SmartFilter bezeichneten Filter-Möglichkeit lassen sich in vielen Ansichten die im Daten-/Arbeitsbereich anzuzeigenden Daten bzw. Einträge auf intelligente Weise gemäß bestimmter zeitlicher Kriterien filtern, sofern diese über einen Zeitstempel verfügen. Dies ist insbesondere für Messdaten (vergl. Abschnitt Allgemeines zu Messdaten) und für Protokoll-Einträge der Fall.
Beispielsweise können Sie in einer Messstellen-Ansicht oder einer Geräte-Kanal-Ansicht die anzuzeigenden Messdaten, oder bei der Anzeige von Protokollen die anzuzeigenden Protokoll-Einträge auf den für Sie momentan interessierenden / relevanten Zeitraum beschränken.


Das aktuell gültige SmartFilter-Zeitintervall wird in den Ansichten, die diese Funktionalität anbieten, jeweils oben links, unter dem Namen des angezeigten Objektes (beispielsweise des Messstellen-Namens), eingeblendet, siehe Screenshot rechts (Messstellen-Name “Büro Rheinstetten”):


Die aktuell gewählten SmartFilter-Einstellungen können Sie jederzeit einsehen und ändern, indem Sie rechts neben dem angezeigten SmartFilter-Zeitintervall auf das “SmartFilter”- (oder auch “Trichter”) -Symbols,  , klicken bzw. tippen. Nehmen Sie hier Ihre Änderungen vor und klicken Sie abschließend auf den Button “Aktualisieren”, um die von Ihnen gemachten Einstellungen wirksam werden zu lassen. Die in den SmartFilter-Einstellungen spezifizierbaren Eigenschaften werden im folgenden näher erläutert.



Einstellmöglichkeiten


Die im SmartFilter-Dialog enthaltenen Einstellmöglichkeiten des SmartFilters untergliedern sich in

  1. die Wahl eines “Haupt-Modus” – dem Intervall-Modus -, und je nach hier gewähltem Modus

  2. der weiteren Wahl unterschiedlicher “Sub-Modi” mit je nach dem weiteren Eingabemöglichkeiten.

Was hier einigermaßen komplex klingt, ist aber im Wesentlichen selbsterklärend. Im Grunde geht es hier darum, den Zeitraum, für den die jeweiligen, mit einem Zeitstempel versehenen Größen/Objekte gefiltert und angezeigt werden sollen, auf intelligente(re) Weise zu spezifizieren (als es die alleinige Möglichkeit, den Start- und den Endzeitpunkt des gewünschten Zeitraumes direkt (absolut) anzugeben, wäre).

Im Einzelnen erfolgt die Auswahl des Intervall-Modus im obersten Dropdown-Menü. Hier gibt es die Wahlmöglichkeiten:

  • Fester Zeitraum

  • Relativer Zeitraum

  • Letzte verfügbare Daten

Die weiteren Einstellmöglichkeiten werden im Folgenden detailliert erläutert.

Intervall-Modus “Fester Zeitraum”

Wahlmöglichkeiten

  • Benutzerdefiniert
    Spezifikation des Zeitintervalls durch Angabe einer (absoluten) “Startzeit” und “Endzeit” mittels Datumsauswahl-Element (“Datepicker”) oder durch Editieren.

  • Kalenderwoche
    Spezifikation des Zeitintervalls durch Angabe von “Jahr” und “Kalenderwoche” des ausgewählten Jahres mittels entsprechender Dropdown-Menüs.

  • Monat
    Spezifikation des Zeitintervalls durch Angabe von “Jahr” und “Monat” des ausgewählten Jahres mittels entsprechender Dropdown-Menüs.

Intervall-Modus “Relativer Zeitraum” / “Zeige Daten der letzten…”

Spezifikation des Zeitintervalls durch Auswahl einer Zeiteinheit (Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate) und einer Anzahl dieser Einheit relativ zum aktuellen Datum.
Für beispielsweise die Einstellung “Zeige Daten der letzten 7 Tage” umfasst das Zeitintervall die Daten der zurückliegenden Woche (ab heute).

Intervall-Modus “Letzte verfügbare Daten” / “Zeige letzte verfügbare Daten und zusätzlich…”

Spezifikation des Zeitintervalls durch Auswahl einer Zeiteinheit (Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate) und einer Anzahl dieser Einheit relativ zum Zeitpunkt der letzten Messung der anzuzeigenden Kanäle.
Wurden beispielsweise die letzten Daten vor einer Woche gemessen und wurde als Einstellung etwa “Zeige letzte verfügbare Daten und zusätzlich 7 Tage” gewählt, umfasst das Zeitintervall die Daten der vorletzten Woche.

Hinweis: SmartFilter-Einstellungen sind session-weit gültig! Sie gelten von daher immer auch in SDC-Ansichten, die in parallel geöffneten Browser-Fenster bzw. Tabs, geöffnet wurden (bis sie in irgend einer Ansicht geändert werden). Dies bedeutet aber auch, dass die SmartFilter-Einstellungen bei Beendigung der Session (durch Logout oder Timeout) beendet wurde, so dass diese nach Start einer neuen Session gegebenenfalls erneut vorzunehmen sind.

Kontext-Menüs 

Ein Kontext-Menü ist ein Menü mit elementspezifischen Befehlen für das aktuell im Daten-/Arbeitsbereich angezeigte Element. Typische Befehle sind

  • “Aktualisieren” – der aktuell angezeigte Inhalt wird aktualisiert, sofern dieser Befehl ausgeführt wird,

  • “Editieren” – eine weitere Ansicht wird angezeigt, in der die Eigenschaften des aktuell angezeigten Elementes editiert werden können,

  • “Log anzeigen” – das Protokoll zum Element wird angezeigt, oder auch

  • “Löschen” – ein Lösch-Dialog für das Element wird angezeigt (wobei das eigentliche Löschen in der Regel erst nach entsprechender Beantwortung einer Sicherheitsabfrage erfolgt).

Sie erreichen das Kontext-Menü durch Anklicken bzw. -tippen des Element-Namens unterhalb des oben rechts im Daten-/Arbeitsbereich angezeigten Element-Icons:

  • Maussteuerung: Bewegen Sie die Maus auf den Element-Namen bzw. das hinter diesem dargestellte kleine schwarze Dreieck, bis der Mauszeiger sich in ein Hand-Symbol ändert und klicken Sie dann einmalig, um das Kontext-Menü zu öffnen.
    Führen Sie sodann die Maus über das Menü, bis der gewünschte Befehl als selektiert angezeigt wird und klicken Sie dann erneut, um diesen auszuführen.

  • Gestensteuerung (Touchscreen): Tippen Sie einmal auf den Element-Namen bzw. das hinter diesem dargestellte kleine schwarze Dreieck. Führen Sie im dadurch geöffneten Kontext-Menü nun den gewünschten Menü-Befehl durch Antippen aus.

Ein Beispiel eines geöffneten Kontextmenüs einer Tachymeter-Messstelle zeigt der folgende Screenshot:


Hinweis: Je nach Element und Befehl sind entsprechende Rechte erforderlich, um den Befehl ausführen zu dürfen (siehe hierzu Benutzergruppe; ist dies für einen bestimmten Befehl nicht gegeben, wird anstelle des Mauszeigers ein rotes “Verboten”-Icon angezeigt, sobald Sie mit der Maus über einen aktuell nicht erlaubten Befehl fahren.


Achtung: Diese Kontextmenüs in SDC haben nichts mit dem per Rechtsklick erreichbaren Kontextmenü des Browsers zu tun. Die dort angebotenen Befehle sind in den wenigsten Fällen in SDC sinnvoll anwendbar!