Wie können Daten exportiert werden?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Daten zu exportieren.

  • Export einer Tabelle oder eines Diagramms
    Mit wenigen Ausnahmen können bei jeder Tabelle oder Diagramm Daten über den Export-Button exportiert werden. Das Format kann im jeweiligen Dialog angegeben werden.
  • Sofort-Export
    Damit können für den aktuellen Zeitraum alle Tabellen und Diagramme einer Auswertungsansicht auf einmal exportiert werden. Als Format werden die Einstellungen der Auswertungsansicht verwendet.
  • Automatischer Datenexport
    Messdaten von Messstellen können automatisch nach einem bestimmten Zeitprogramm exportiert und automatisch beispielsweise auf einen FTP-Server hochgeladen werden.
  • Export über Web-API: Messdaten von Messstellen können auch über eine webbasierter Programmierschnittstelle exportiert werden.
  • Export von Vibrationsmessungen
    Für Messdaten von Vibrationsmessgeräten gibt es darüber hinaus bei Geräten oder Messstellen die Möglichkeit sowohl Hintergrunddaten als auch Event-Daten über das Kontextmenü zu exportieren. Die Formate können in dem Exportdialog gewählt werden.


Ein automatischer Datenexport ist geplant aber derzeit noch nicht verfügbar für Vibrationsdaten.


Wie kann eine Tabelle exportiert werden?

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Daten einer Tabelle zu exportieren:

  1. Wechseln Sie zunächst in die Messstellenansicht der Messstelle, aus der Sie Daten exportieren wollen.

  2. Wählen Sie gegebenenfalls über die SmartFilter-Einstellungen den gewünschten Zeitraum, für den Daten exportiert werden sollen.

  3. Klicken Sie dann auf den “Download”-Button () oberhalb der Tabelle, deren Daten exportiert werden sollen, um den Export-Vorgang zu starten:

  4. Geben Sie im Feld “Dateiname” der zu erzeugenden Datei einen geeigneten Namen.
    An den von Ihnen definierte Namen wird automatisch die Endung .csv angehängt.

  5. Wählen Sie im Dropdown-Menü “Exportformat” das gewünschte Format.


Für den Export stehen folgende Formate zur Verfügung:


Wie können Erschütterungsdaten (Hintergrund und/oder Events) exportiert werden?

Die Daten einer Geschwindigkeits- oder Beschleunigungs-Messstelle (Modul Erschütterungsmessung) lassen sich für den im SmartFilter definierten Zeitraum als Datei im CSV-Format exportieren.

Schritt für Schritt:

  1. Lassen Sie sich zunächst die Messstelle, deren Daten Sie exportieren wollen, anzeigen

  2. Wählen Sie sodann im Kontext-Menü den Befehl “Export” aus.

  3. Nehmen Sie im daraufhin angezeigten Export-Dialog die gewünschten Einstellungen vor und klicken Sie abschließend auf “Export”.

Es wird dann eine Archiv-Datei erzeugt, die eine Ordnerhierarchie gemäß Export-Einstellungen beinhaltet, und in dem die exportierten Daten als Dateien abgelegt sind.


Der automatisch gebildete Name dieser Datei enthält unter anderem das Datum des Exports. Weitere Namensbestandteile hängen von den gewählten Export-Einstellungen ab. Bei Verwendung der Standardeinstellungen entspricht der Name dem Muster:
<Aktuelles Datum> Event_Xmr_Background_BmrPeakXyz.zip.

Beim CSV-Export werden die Zeitstempel im Format der Region des aktuellen Projekts exportiert.


Wie können Daten über eine Programmierschnittstelle exportiert werden?

Über die webbasierte Programmierschnittstelle können Daten abgefragt werden wie z.B. Projekte, Messstellen oder Erschüttrungsereignisse.

Zur Dokumentation der API siehe api.smartdata.center.


Hinweis zur Lizenz

Für diese Feature muss eine Lizenz vorhanden sein.


Wie können Messdaten automatisch exportiert werden?

Der Datenexport von SDC bietet ihnen eine Vielzahl von Optionen, um Daten aus ihrem SDC-System zu exportieren. Sie können den Datenexport jederzeit manuell starten, oder festlegen, wann und in welcher Form ein automatisierter Datenexport stattfinden soll. 


Im Menü findet sich ein Eintrag für den Aufruf des Datenexports (Pfeil-Icon). 

In diesem Menü bietet sich dann die Möglichkeit, Exportpläne zu erstellen, und das Exportziel festzulegen.

Nutzen von Exportplänen


Exportpläne ermöglichen es, das Daten automatisch in festgelegten Zeitabständen oder bei Eintreten einer bestimmten Bedingung exportiert werden. 


Zum Anlegen eines neuen Exportplans auf das Plus-Icon () unter der Überschrift "Exportpläne" klicken.   

Im Fenster das sich nun öffnet, können die verschiedenen Eigenschaften des Exportplans konfiguriert werden.

Reiter Allgemein: allgemeine Einstellungen für den Exportplan

  • Name: Hier muss ein Eindeutiger Name für den Plan eingetragen werden.
  • Beschreibung: Optional kann hier ein Text hinzugefügt werden, der in Listen unter dem eigentlichen Namen angezeigt wird, etwa um verschiedene Exportpläne besser zuordnen zu können. 
  • Exportziel: Für dieses Feld kann aus einer Listenansicht ein angelegtes Exportziel gewählt werden, zum dem die exportierten Daten dann gesendet werden. Mehr zum Anlegen von Exportzielen finden sich im folgenden Abschnitt. 

Reiter Exportzeitraum: Festlegen des Zeitabschnitts, aus dem Daten bei der Durchführung des Exports einbezogen werden.

  • Zeitintervall: Hier können drei Optionen ausgewählt werden. Je nach gewählter Option gibt es teilweise noch weitere Einstellungsmöglichkeiten in den folgenden Feldern (Felder, die für die aktuelle Option nicht benötigt werden, werden ausgegraut).






    • Seit dem letzten erfolgreichen Export: Alle Daten, die seit dem letzten durchgeführten Export erzeugt wurden, werden exportiert.

    • Festes Zeitintervall: Bei dieser Option kann nun in den Feldern Startzeit und Endzeit je ein Datum und eine Uhrzeit eingegeben werden bzw. per Klick auf das Kalender-Icon in einer Kalender-Ansicht eingestellt werden. Alle Daten, die zwischen diesen Zeitpunkten entstanden sind, werden exportiert.

    • Relativ zum Zeitpunkt der Ausführung: Durch diese Option kann im Feld Relatives Zeitintervall eingestellt werden (z.B. die letzte Woche, die letzten 30 Tage etc.). Abhängig vom Zeitpunkt des Exports werden dann z.B. alle Daten aus der letzten Woche, den letzten 30 Tagen etc. exportiert.

Reiter Zeitplan: Hier mit lässt sich der Datenexport automatisieren, so dass automatisch in festen Zeitabständen ein Datenxport durchgeführt wird.

  • Automatischer Datenexport: Steht der Schalter auf "Aus", so wird kein automatischer Export durchgeführt. 
  • Ausführungszeit: Legt die Uhrzeit fest, zu welcher der Datenexport gestartet wird.
  • Wiederholung: Einstellen der Zeiteinheit für die Abstände zwischen den Exporten, also etwa
    • täglich, wöchentlich oder monatlich: Hier kann dann in der Zeile unterhalb noch weiter spezifiziert werden, etwa der Wochentag für den Export bei wöchentlich, der Tag des Monats bei monatlich etc.

    • Fixed Interval: Hier kann in Minuten angegeben werden, wann die Exporte durchgeführt werden, dies ist besonders für häufigere Exporte geeignet, etwa alle 30 Minuten. Die Minutenzahl kann ebenfalls unterhalb des Wiederholungsfeldes eingestellt werden (siehe Bild rechts).

Reiter Auswertungsansichten: In diesem Reiter kann festgelegt werden, von welcher Messstelle welche Daten exportiert werden sollen. Dies geschieht über Auswertungsansichten. Alle Messtellen mit Auswertungsansichten, die für einen Export eingestellt sind (siehe nächster Abschnitt), werden hier angezeigt. 

  • Für die Messstelle, von der Daten exportiert werden sollen, muss eine Auswertungsansicht angelegt sein, bei der "Für Export verwendbar" in den Einstellungen aktiviert ist. Zum Einstellen dessen sowie der weiteren Konfiguration siehe hier.   

Wenn die Einstellungen für den Exportplan getätigt sind, werden die Änderungen per Klick auf "Speichern" angewendet, der Plan erstellt und die Ansicht verlassen. 

Per Klick auf das Schraubschlüssel-Icon () kann ein bereits erstellter Exportplan erneut geöffnet werden, um die Einstellungen zu ändern.



Nutzen von Exportzielen


Über den Abschnitt Exportziele lässt sich der Ort konfigurieren, an den die Daten exportiert werden. Wenn Exportpläne das "Wie" eines Exports steuern, dann sind Exportziele für das "Wohin" verantwortlich. 


Zum Anlegen eines neuen Exportziels auf das Plus-Icon () unter der Überschrift "Exportziele" klicken. 

Hier kann nun die Art des Exportziels gewählt werden. Im Moment gibt es nur die Möglichkeit, einen FTP-Server als Ziel nutzen. 

Nun öffnet sich das Konfigurations-Fenster. Hier können alle benötigten Einstellungen vorgenommen werden. Nachfolgend werden die Einstellungen im Detail erklärt. 

  • Name: Dieses Feld ist ein Pflichtfeld. Hier muss ein eindeutiger Name für das Exportziel eingegeben werden.
  • Beschreibung: Optional kann hier ein Text hinzugefügt werden, der in Listen unter dem eigentlichen Namen angezeigt wird, etwa um verschiedene Exportziele besser zuordnen zu können. 
  • Typ: Hier ist nach jetzigem Stand nur die Option FTP möglich (und deshalb auch schon fest eingetragen)
  • Protokoll: Hier ist im Moment FTP (noch) die einzige Möglichkeit
  • Verschlüsselung: Hier kann eine der drei nachfolgenden Optionen ausgewählt werden. Die Verwendung von einfachem FTP ist dabei die unsicherste Variante und sollte daher nur bei ausdrücklichem Bedarf genutzt werden.
    • Explizites FTP über TLS
    • Implizites FTP über TLS
    • Nur einfaches FTP verwenden
  • Host: Dieses Feld ist ein Pflichtfeld. Geben Sie hier die Netzwerk-Adresse des Host-Servers ein.
  • Port: Standardmäßig ist dieses Feld mit dem Port 21 ausgefüllt. Falls ein anderer Port genutzt werden soll, bitte hier eintragen.
  • Benutzer & Passwort: Diese Felder sind Pflichtfelder. Geben Sie hier die Anmeldedaten ein, die beim Exportieren der Daten zur Anmeldung genutzt werden sollen.
  • Remote-Pfad: Standardmäßig mit "/" ausgefüllt. Falls gewünscht, kann hier ein Zielverzeichnis eingetragen werden, in das der Datenexport stattfinden soll.