Einführung 


Eine Messstelle im SDC dient zur Verwaltung, Analyse und Darstellung von Messdaten.
Sie dient zur logischen Gruppierung einzelner Messgrößen und erhält daher selbst keine Messdaten,
vielmehr wird sie über Zuordnungen mit einer Datenquelle verknüpft.
Die Datenquelle für eine Messstelle ist ein Messkanal.



Die Messstelle ist also nicht identisch mit einem einzelnen, physikalischen Messgerät.
Aus SDC-Sicht erzeugt jedes physikalische Messgerät einen (oder mehrere) Datenströme.
Bei einem Daten-Logger könnte etwa ein Messkanal die Temperatur sein,
vielleicht misst der Logger gleichzeitig auch noch die Luftfeuchtigkeit, in diesem Fall erzeugt der Logger noch einen zweiten Messkanal,
nämlich den für die Luftfeuchtigkeit.

Diese Messkanäle können nun Messstellen zugeordnet werden. Und dies lässt sich sehr flexibel gestalten.
Im Beispiel könnten beide Messkanäle einer einzelnen Messstelle zugeordnet werden,
um Temperatur und Luftfeuchtigkeit miteinander in Relation setzen zu können.
Vielleicht gibt es aber noch weitere Daten-Logger an anderen Stellen, die ebenfalls die Temperatur messen.
Um diese Werte zusammenzuführen,
könnte man nun den Temperatur-Messkanal jedes einzelnen Daten-Loggers einer einzigen Messstelle zuordnen.


Eine Messstelle kann also mehrere Messkanäle beeinhalten, die von einem einzelnen Messgerät kommen,
oder von mehreren. Sie kann aber auch nur einen einzelnen Messkanal von einem einzelnen Messgerät beinhalten,
auch das ist möglich.
Es existieren mehrere Typen von Messstellen im SDC, analog zu den einzelnen verfügbaren Modulen:

  • Logger

  • Tachymeter

  • Erschütterungsmessung

  • Dokumente

Im Regelfall werden die Messkanäle in einer Messtelle also nach logischen Zusammenhängen gruppiert.
Diese können beliebig gewählt werden.
Hier einige Beispiele:

  • Drucksensor + Luftdrucksensor (Logger)
    (Gruppierung nach Messort)

  • Ein Gleisabschnitt oder ein Fahrleitungsmast (Tachymeter)
    (Gruppierung nach Messobjekt)

  • Bohrloch (Messung des Verlaufs mit Inklinometer-Sonde)
    (Gruppierung nach Messobjekt)

  • Ein ganzes Ketteninklinometer oder Schlauchwaagensystem
    (Gruppierung nach System)

  • Ein Bündel von Wegsensoren bei einem Mehrfachextensometer u.a.
    (Gruppierung nach Sensorart)

Messtellen werden nicht direkt innerhalb eines Projektes,
sondern innerhalb von Ordnern und Unterordnern des Projektes angelegt
(wobei Ordner, wie eingangs erläutert, der Strukturierung des Projektes dienen,
vergleiche auch den Beginn des Abschnittes Ordner).
Sie sind somit Teil des Projektbaumes,
der die gesamte Ordner-Hierarchie eines Projektes mit den darin enthaltenen Messstellen darstellt.

Die Position einer Messstelle innerhalb des Projektbaumes, beziehungsweise die Zugehörigkeit zu einem Ordner, wird auf jeweils zweckmäßige Art visualisiert:

  • Im Projektbaum: Durch entsprechende Symbole (siehe unten) und die Hierarchie klar herausstellende Verbindungslinien

  • In der Messstellen-Liste eines Ordners: Durch Auflisten aller in einem bestimmten Ordner definierten Messstellen

  • In der Navigationszeile: Durch Darstellung des Weges (Pfades) zur aktuellen Messstelle, ausgehend vom Projektordner 

Verwendete Symbole

  • : Messstelle im allgemeinen (verwendet in der Messstellen-Liste, sowie oben rechts in der Messstellen-Ansicht, und im Projektbaum

  • , ausgegraut und überlagert von einem “durchgestrichenen Auge”-Symbol,  : Messstelle, die im Projektbaum nicht dargestellt wird (Schiebeschalter “Im Projektbaum anzeigen” in den Messstellen-Eigenschaften auf “Nein” gestellt; verwendet in der Messstellen-Liste) 



Messstellen-Typen 

In SDC werden verschiedene Messstellen-Typen, je nach Modulen der Messgeräte, deren Daten sie verwalten, unterschieden.


Erschütterungs-Messstelle 

Eine Messstelle vom Typ “Erschütterungsmessung” dient der Verarbeitung und Darstellung von Erschütterungsmessungs-Daten, die ins SDC hochgeladen wurden.


Tachymeter-Messstelle 

Eine Messstelle vom Typ “Tachymeter” dient der Verarbeitung und Darstellung von tachymetrischen Daten, die ins SDC hochgeladen wurden.


Dokument-Messstelle 

Eine Messstelle dieses Typs dient zum Hinterlegen von Dokumenten, die typischerweise Messdaten in einem beliebigen Format enthalten. Im Gegensatz zum Import von Messdaten im CSV-Format (siehe Abschnitt Manueller Import und Export von Messdaten werden diese Daten also nicht von SDC automatisch prozessiert.

Insofern die im Dokument enthaltenen Messdaten einen (beliebig definierten) kritischen, d. h. “alarmierungswürdigen” Zustand beschreiben, kann dafür ein Alarm – manuell – erzeugt werden. Siehe hierzu Abschnitt Alarmauslöser Dokument-Upload.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein neues Dokument hochzuladen:

    1. Wählen Sie die gewünschte Messstelle dieses Typs und wählen Sie im Kontext-Menü der Messstelle den Befehl “Dokumente verwalten” aus. Alternativ: Klicken Sie in der Messstellenübersicht des Ordners, der die gewünschte Messstelle enthält, auf den Upload-Button, .
    2. Klicken Sie in der nun geöffneten Ansicht “Dokumente verwalten” auf den Upload-Button, , um mit dem Hochladen eines Dokumentes zu beginnen.
    3. Machen Sie unter “Einstellungen” die gewünschten Angaben:
      1. “Start” und “Ende” (optional)
        Kalendersteuerelemente zur Angabe des Gültigkeits-Zeitraumes der (Mess-) Daten, die das hochzuladende Dokument enthält.
      2. “Kommentar”:
        Textfeld zur Eingabe eines freien Kommentares, und insbesondere:
      3. “Datei wählen…”
        Button, über den durch Anklicken der Datei-Dialog geöffnet wird, über den Sie das hochzuladende Dokument auf Ihrem lokalen Rechner auswählen können.
    4. Klicken Sie auf “Speichern”, um schließlich das Dokument hochzuladen.
    5. In der nun wieder angezeigten Ansicht “Dokumente verwalten” werden die bisher hochgeladenen Dokumente angezeigt (jüngstes oben)


Das Datum des jeweils jüngsten Dokumentes wird zur Bestimmung des Online-Status der Messstelle verwendet


Datenlogger-Messstelle 

Eine Messstelle vom Typ “Logger” dient der Verarbeitung und Darstellung von Messdaten (beispielsweise von Datenloggern, manuell erfasste Daten etc.), die ins SDC hochgeladen wurden.


Übergreifende Auswertungen 

Übergreifende Auswertungen dienen der Verrechnung und Darstellung von Daten aus verschiedenen SDC-Modulen in einer Ansicht. Man kann sie als eine Art virtuelle Messstelle verstehen, in der man – wie in Messstellen der zuvor erläuterten (“echten”) Messstellen-Typen – Kanäle zuordnen kann, deren Daten dann auch in Funktionsbaustein-Berechnungen einfließen und in Auswertungen dargestellt werden können.

Einziger Unterschied zu den anderen Messstellen-Typen ist also, dass die Messstellen-Kanäle nicht durch Zuordnung von Geräte-Kanälen neu erstellt werden, sondern durch Einbinden von bereits in anderen Messstellen (durch Zuordnung von Geräte-Kanälen) angelegten Messstellen-Kanälen. Natürlich können sowohl Messstellen-Kanäle, die direkt gemessene Daten beschreiben (Eingangskanäle) als auch solche, die berechnete Daten enthalten (Ausgangskanäle) in einer übergreifenden Auswertung eingebunden werden.
Eigenschaften eines Messstellen-Kanals wie Einstellungen zur Filterung und Berechnung einer Übertragungsfunktion (beispielsweise zum Einrechnen eines konstanten Offsets) werden dabei wie in der jeweiligen Zuordnung der “Eltern”-Messstelle definiert, berücksichtigt.

Aktuell ist es möglich, Daten der Module Tachymeter und Logger zu kombinieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine neue übergreifende Auswertung anzulegen:

  1. Öffnen Sie die Ordner-Ansicht des Ordner, in der die übergreifende Auswertung angelegt werden soll.
  2. Klicken Sie im Tab “Messstellen” auf das “+”-Icon oben rechts und wählen Sie aus den im daraufhin angezeigten Dropdown-Menü den Eintrag “Übergreifende Auswertung” aus.
    1. Vergeben Sie hier zunächst insbesondere unter Name einen eindeutigen Namen für die übergreifende Auswertung.
    2. Legen Sie die Auswertung an, in dem sie erstmalig auf “Speichern” klicken.
  3. Klicken Sie auf den Tab “Zuordnungen”, um neue Zuordnungen für die Auswertung zu erstellen:
    1. Klicken Sie auf das “+”-Icon (oder auf den Link “Neue Zuordnung erstellen”, sofern noch keine Zuordnungen erstellt wurden) und wählen Sie nun die gewünschten Kanäle aus den verschiedenen Modulen aus:
      • Name
        Textfeld zur Eingabe eines – optionalen – Namens für die Zuordnung (resp. des dadurch definierten Messstellen-Kanals).
        Läßt man dieses Feld frei, wird als Name der Zuordnung der Name des ausgewählten Kanals (s. u.) eingesetzt.
      • Einheitenkategorie:
        Dropdown-Menü zur Auswahl der Einheitenkategorie (Strecke, Kraft, Spannung), der der im folgenden auszuwählende Kanal genügen soll.
        Nach Auswahl einer Kategorie wird die ganz unten angezeigte Tabelle von Kanälen entsprechend gefiltert.
      • Einsatzgebiet
        Dropdown-Menü zur Auswahl des Einsatzgebietes, dem der im folgenden auszuwählende Kanal genügen soll, mit den Optionen
        “Allgemein”, “Daten-Logger” sowie “Tachymeter”.
        Default: “Allgemein” (Kanäle aus sowohl des Einsatzgebietes “Daten-Logger” als auch “Tachymeter” werden angezeigt).
        Nach Auswahl einer Kategorie wird die Kanal-Tabelle entsprechend weiter gefiltert.
      • Kanal-Tabelle
        Diese Tabelle listet die Kanäle aller Messstellen des aktuellen Projektes der oben genannten Module mit Name der jeweiligen Messstelle und des jeweiligen Kanals sowie der Einheit der enthaltenen Messwerte auf.
        Wählen Sie hier den gewünschten Kanal durch Markieren (Anklicken der Zeile) in der Tabelle aus.
    2. Klicken Sie sodann auf “Speichern”, um die Zuordnung anzulegen.


Hinweise:

    • Sie können bei Bedarf die Tabelle durch Klick auf eine der Überschriften geeignet sortieren lassen.
    • Die in der Kanal-Liste angezeigten Kanäle können weiter durch Eingabe eines Suchbegriffes im Suchfeld oben rechts oberhalb der Tabelle geeignet eingegrenzt werden.


Wichtig: Nachdem eine Zuordnung erstmalig gespeichert wurde, ist die zuvor gewählte Einheitenkategorie fix und kann nicht mehr geändert werden.
Sollten Sie erst dann bemerken, dass die Einheitenkategorie nicht die gewünschte ist, löschen Sie bitte die Zuordnung und legen Sie dann eine neue mit der gewünschten Kategorie an.

Inklinometer-Messstelle 

Eine Messstelle vom Typ “Inklinometer” dient der Verarbeitung und Darstellung von mit dem Inklinometer gemessenen Messdaten, die ins SDC hochgeladen wurden.


Messstellen-Ansicht 

Auch Messstellen haben eine eigene Ansicht, die Messstellen-Ansicht, die bei Auswahl einer Messstelle durch Anklicken / Antippen des Namens im Projektbaum, oder durch Anklicken / Antippen des Namens der Messstelle in der Messstellen-Liste (in der Ordner-Ansicht) im Daten-/Arbeitsbereich angezeigt werden. Sie wird oben rechts durch das Messstellen-Symbol, , als solche gekennzeichnet.


Eine Messstellen-Ansicht dient insbesondere der Anzeige von Messdaten (Ausnahme: Messstellen vom Typ Dokument-Messstellen). Welche das sind, wird von Ihnen als Benutzer festgelegt, letztlich indem Sie die von Ihnen jeweils benötigten sogenannten Auswertungen für die Messstelle definieren (in den Eigenschaften der Messstelle, Tab Auswertungen; wie im Schnelleinstieg skizziert, sind hierfür allerdings zuvor noch weitere Konfigurations-Schritte wie insbesondere das Erstellen von Zuordnungen vorzunehmen). Sodann können in dieser Ansicht auch Daten in einem vorgegebenen Format (Export von Daten) oder als Bilddatei (siehe die entsprechenden Abschnitte in Auswertungen) heruntergeladen werden.


Der Inhalt einer Messstellen-Ansicht ist daher ganz wesentlich von den von Ihnen angelegten Auswertungen bestimmt. Ansonsten verfügt jede Messstellen-Ansicht über folgende Elemente:

    • Navigationszeile zur Visualisierung der Position der Messstelle innerhalb des Projektbaumes
    • SmartFilter zum zeitlichen Filtern der in den Auswertungen angezeigten Daten
    • Kontext-Menü (erreichbar durch Klick auf den Namen der Messstelle unterhalb des Messstellen-Symbols oben rechts) mit insbesondere dem Befehl “Bearbeiten”, der dazu dient, in den Bearbeiten-Modus der Messstelle zu gelangen, um dort die Eigenschaften der Messstelle spezifizieren zu können.


Außerdem stehen bei den diversen Auswertungen einige Interaktionsmöglichkeiten zur Verfügung (Darstellung als Einzel-Bild; Download der angezeigten Daten als Bild- bzw. CSV-Dateien. Siehe hierzu die Beschreibung der einzelnen Auswertungen in den Unterabschnitten von Auswertungen.

Schließlich können in einer Messstellen-Ansicht bei den Auswertungen weitere Buttons zum Ein- und Ausblenden von Alarmen, Logbuch-Einträgen etc. angezeigt werden. Dies ist im wesentlichen selbsterklärend, und soll hier nicht beschrieben werden (eine textliche Beschreibung im Detail wäre eher unübersichtlich, bzw. würde zumindest den Text unnötig lang machen).


Messstelle anlegen 

Messstellen werden innerhalb von Ordnern angelegt, sind also an Ordner gebunden. Legen Sie daher gegebenenfalls zuerst den Ordner an, in dem die Messstelle platziert werden soll (vergleiche auch die einführenden Erläuterungen im Abschnitt Ordnerstruktur und Projektbaum erstellen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine neue Messstelle anzulegen:

    1. Wählen Sie im Projektbaum den Ordner bzw. Unterordner aus, in dem Sie eine Messstelle anlegen wollen.
    2. Klicken Sie im Datenbereich der Ordner-Ansicht, Tab “Messstellen” auf das “Hinzufügen”-Icon 
      Es wird ein kleines Dropdown-Menü mit den verfügbaren Messstellentypen (Auswahl abhängig von den für Ihr SDC lizenzierten SDC-Modulen) angezeigt.
    3. Wählen Sie hier den gewünschten Typ aus. Es wird die “Neue Messstelle”-Ansicht für den ausgewählten Typ angezeigt.
    4. Vergeben Sie hier im Tab “Einstellungen” unter “Allgemein” insbesondere einen Namen für die anzulegende Messstelle. Wichtig: Dieser Name muss innerhalb des Projektes eindeutig sein!
    5. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um die Messstelle tatsächlich anzulegen.
    6. Tragen Sie danach in den übrigen Tabs die gewünschten Eigenschaften ein, und
    7. klicken Sie abschließend erneut auf “Speichern”, um Ihre Eingaben zu speichern.


Die jeweils einzutragenden Eigenschaften sind vom gewählten Messstellentyp abhängig. Bitte entnehmen Sie die Details aus den entsprechenden detaillierten Beschreibungen in den Unterabschnitten von Messstellen-Eigenschaften .


Messstellen-Eigenschaften 

Messstellen werden durch eine Vielzahl von Eigenschaften beschrieben. Diese Eigenschaften sind im Bearbeiten-Modus einer Messstelle einseh- und (bis auf den beim Anlegen festgelegten Typ) änderbar.

Neben dem Namen einer Messstelle und anderen allgemeinen Einstellungen sind folgende wichtige Eigenschaften zu nennen:

Im Bearbeiten-Modus einer Messstelle wird für jede dieser Gruppen von Eigenschaften ein Tab dargestellt, nach dessen Anklicken Sie die entsprechende Eigenschaft im Detail bearbeiten können.


Allgemeine Eigenschaften 

Allgemeine Eigenschaften einer Messstelle werden im Tab “Einstellungen” hinterlegt, wobei innerhalb dieses Tabs der Übersichtlichkeit halber noch weiter Unter-Tabs existieren.
Weitere hier konfigurierbare Eigenschaften einer Messstelle sind abhängig vom genauen Typ der Messstelle (Geschwindigkeits- / Beschleunigungs-Messstelle, Tachymeter-Messstelle etc., also letztlich vom SDC-Modul, zu dem die Messstelle gehört).


Unter-Tab “Allgemein”

  • Name:
    Textfeld zur Eingabe des Namens der neuen Messstelle. Er muss projektweit eindeutig sein.
  • Kurzname
    Textfeld zur Eingabe des Kurznamens der neuen Messstelle (optional)
  • Beschreibung
    Textfeld zur Eingabe einer Beschreibung der neuen Messstelle (optional)
  • Typ
    Textfeld zur Eingabe eines benutzerdefinierten Typs der neuen Messstelle. Hinweis: Diese Angabe kann unabhängig vom “eigentlichen Typ” der Messstelle (entsprechend des SDC-Moduls, zu dem die Messstelle gehört), der beim Anlegen der Messstelle im Kontext-Menü auszuwählen war – und unveränderlich ist -, nach Wunsch gewählt werden.
  • Ordner
    Dropdown-Menü zur Auswahl des Ordners, der die neue Messstelle zugeordnet werden soll. Das Dropdown-Menü enthält alle Ordner des Projektbaumes.
    Default: Aktueller Ordner. Durch Wahl eines anderen Ordners als “Ziel” kann die neue Messstelle jedoch gleich einem anderen Ordner des Projektes zugewiesen werden.
  • Im Projektbaum anzeigen
    Schiebeschalter zur Festlegung, ob die Messstelle im Projektbaum dargestellt wird oder nicht.
    Default: “Ja”. Bei Stellung “Nein” wird die Messstelle im Projektbaum nicht angezeigt. Eine solche Messstelle wird dann nurmehr in der Ordner-Ansicht aufgelistet.
  • Archiviert
    Schiebeschalter zur Festlegung, ob die Messstelle als “nicht mehr aktiv” bzw. “archiviert” gilt.
    Default: “Nein”. Bei Stellung “Ja” wird die Messtelle als “archiviert” gekennzeichnet und bei der Darstellung der aktiven Messstellen in der graphischen Oberfläche (Listen von Messstellen, Projektbaum) nicht mehr berücksichtigt.
    Um eine solche Messstelle dennoch aufzulisten, klicken Sie in der Ordner-Ansicht auf den Text-Link “Archivierte Messstellen”. Eine archivierte Messstelle ist also nach wie vor im SDC vorhanden (wird also insbesondere nicht gelöscht), und kann insbesondere noch bearbeitet werden, so dass sie durch Umlegen des Schiebeschalters jederzeit auch wieder dearchiviert bzw. reaktiviert werden kann.


Unter-Tab “Visualisierung mit Google Maps”

Hinweis: Die hier gemachten Einstellungen beziehen sich auf die Visualisierung der Lage der Messstelle in der Ordner-Ansicht des Ordners, in dem die Messstelle liegt. Sie werden aktiv/angewendet, sofern für diesen Ordner die Visualisierung per “Google Maps” eingestellt ist (siehe Eigenschaften von Ordnern, Tab Visualisierung, sowie mehr im Detail in Eigenschaften einer Ordner-Visualisierung, Tab Eigenschaften für Visualisierungs-Typ “Google Maps”). In diesem Fall wird für die Messstelle auf der in der Ordner-Ansicht angezeigten Google-Maps-Karte ein Messstellen-Symbol  an den hier spezifizierten Koordinaten eingezeichnet.

  • Auf Karte zeigen
    Checkbox, um festzulegen, dass ein Marker an der durch Breiten- und Längengrad (siehe unten) spezifizierten Position der Messstelle angezeigt werden soll.
  • Breitengrad:
    Textfeld zur Eingabe des Breitengrads.
  • Längengrad:
    Textfeld zur Eingabe des Längengrads.

Unter-Tab “Adresse” (nur Erschütterungs-Messstellen)

  • Strasse
    Textfeld zur Eingabe der Straße (und gegebenenfalls Hausnummer).
  • Postleitzahl
    Textfeld zur Eingabe der Postleitzahl.
  • Adresse
    Textfeld zur Eingabe des Ortes.
  • Land
    Textfeld zur Eingabe des Landes.


Unter-Tabs “DIN 4150-2”, “DIN 4150-3”, “ÖNORM S 9020”, “SN 640 312”, “F-CIRCULAIRE 86”, “BS 7385-2” (nur Erschütterungs-Messstellen)

Bei Messstellen vom Typ “Geschwindigkeits-Messstelle” (Geschwindigkeits-Messstelle) oder “Beschleunigungs-Messstelle” (Beschleunigungs-Messstelle) können in diesen Unter-Tabs die Parameter der Erschütterungs-Norm(en), nach denen Erschütterungsereignisse bewertet werden soll(en), spezifiziert werden.

Jeder dieser Unter-Tabs verfügt, neben Eingabeelementen für die spezifischen Eigenschaften der jeweiligen Norm, insbesondere über eine Checkbox “Norm XYZ anwenden”. Markieren Sie diese Checkbox, wenn die entsprechende Norm angewendet werden soll. Somit ist es möglich, Normen (temporär) von der Analyse auszuschließen, ohne die zuvor gemachten Festlegungen für die Eigenschaften der Norm zu verlieren.

Unter-Tab “Erweitert” (Tachymeter- und Logger-Messstellen)

Sobald in einer Tabellen-Auswertung von Messstellen des Typs Tachymeter-Messstelle und Datenlogger-Messstelle die Daten mehrerer verschiedener Kanäle dargestellt werden, ist es nötig, diese Kanäle auf ein gemeinsames Zeitraster zu bringen. Analog ist dies auch für die Berechnung von Funktionsbausteinen mit mehr als einem Eingangskanal nötig.
Zur Konfiguration des entsprechenden Algorithmus können hier folgende Eigenschaften definiert werden:

  • Toleranzintervall für Rohwerte
    Textfeld zur Spezifikation eines Zeitintervalls in Stunden. Innerhalb dieses Intervalls wird ersatzweise nach Messwerten gesucht, sofern für bestimmte Zeitstempel keine Messwerte im Eingangskanal existieren (siehe auch den Text der blauen Hinweisbox).
  • Genauigkeit für gemeinsames Zeitraster
    Dropdown-Menü zur Spezifikation einer Genauigkeit, die beim Bereitstellen eines gemeinsamen Zeitrasters für die Daten mehrerer Kanäle berücksichtigt wird (siehe auch den Text der blauen Hinweisbox).


Zuordnungen 

Als Zuordnung wird in SDC die Verknüpfung eines Gerätes mit einer Messstelle bezeichnet.
Genauer: Die Verknüpfung

mit einer Messstelle des jeweiligen Typs.

Eine Zuordnung verbindet also ein Gerät mit einer Messstelle, und somit die Messdaten des Gerätes mit der (SDC-) Messstelle, die diese Daten verwaltet und darstellt.
Zuordnungen werden entsprechend im Bearbeiten-Modus einer Messstelle definiert.

Eine Zuordnung erstellt dabei aus der hierzu ausgewählten Gerätemessstelle, bzw. dem ausgewählten (Geräte-) Messpunkt (Modul Tachymeter), bzw. (Geräte-) Kanal (Modul Logger), einen (Messstellen-) Kanal, dessen Daten dann entweder mittels einer Auswertung direkt angezeigt werden, oder die als Input eines Funktionsbausteines dienen können.

Zuordnungen gelten jeweils für einen definierten Zeitraum (wobei dieser auch “nach vorne” offen sein kann (sprich: die Angabe des Endes des Zeitraumes ist optional).
Je nach Anwendung sind mehrere Zuordnungen je Messpunkt möglich, auch zeitlich überlappende.
Somit können Sensorausfälle, Messgerätewechsel oder Messwertsprünge einfach und übersichtlich gemanagt werden.

Zum Hinzufügen von Zuordnungen für Messgeräte der verschiedenen Module siehe Abschnitt Zuordnen von Geräten zu einer Messstelle.
Dort werden auch die je nach Modul leicht unterschiedlichen Eigenschaften einer Zuordnung erläutert.

Einstellungen für das Preprocessing von Messdaten

Bei Verwendung der Grundeinstellungen fließen die durch eine Zuordnung definierten Messdaten eines Kanals direkt, als Rohdaten, in die weitere Bearbeitung durch SDC ein. Über bestimmte Eigenschaften einer Zuordnung kann jedoch spezifiziert werden, dass diese Daten auf verschiedene Weisen vorverarbeitet werden.


Allgemeine Berechnungen (nur Modul Logger)

Bei der Definition von Zuordnungen kann für den eingebundenen Kanal eine in hohem Maß beliebige Formel als Übertragungsfunktion spezifiziert werden. Das heißt, bei der Verarbeitung durch SDC werden die Messwerte des Kanals zuvor entsprechend umgerechnet, bevor sie etwa in einer Auswertung dargestellt werden, oder in einen Funktionsbaustein einfließen.
Somit kann beispielsweise ein Offset-Wert berücksichtigt, oder auch (mehr oder weniger) beliebige Berechnungen (Korrekturen, Einheitenumrechnungen etc.) vorgenommen werden.

Zu spezifizierende Eigenschaften:

    • Übertragungsfunktion
      Textfeld zur Eingabe einer Formel. Als Variable für die Messwerte des (einzigen) in die Formel eingehenden Kanals dient die Zeichenkette m1. Für komplexere Formeln kann die Variable natürlich auch mehrmals in der Formel vorkommen.
    • Einheitenkategorie des Ergebnisses
      Dropdown-Menü zur Auswahl der gewünschten Einheitenkategorie des Ergebnis der Formelberechnung.
      Default: “Unbekannt”.
    • Einheit des Ergebnisses
      Dropdown-Menü zur Auswahl der gewünschten Einheit.
      Default: Leer, bzw. jeweils erste Einheit der im vorigen Dropdown-Menü gewählten Einheitenkategorie.

Sofern vom Benutzer beim Erstellen einer neuen Zuordnung im Textfeld “Übertragungsfunktion “ keine Formel eingegeben wird, setzt SDC beim Speichern der Zuordnung automatisch folgende Formel ein:

m1 [<Einheit des Geräte-Kanals>]

Dies bedeutet, dass die Messwerte des Kanals direkt (also als Rohwerte) in die weitere Bearbeitung eingehen.


Beispiele für benutzerspezifierte Formeln:

Um zum Beispiel zu spezifizieren, dass zu jedem Rohdaten-Wert ein bestimmter fixer Wert – der Offset-Wert – addiert wird, ist als Übertragungsfunktion folgendes in das so bezeichnete Textfeld einzugeben:

m1 + <Offset-Wert>.

Sofern vom Benutzer nicht spezifiziert, wird hinter jedem Vorkommen der Variablen automatisch die Einheit des eingebundenen Geräte-Kanals in eckigen Klammern ergänzt, etwa für die Spannungseinheit mV:

m1 [mV] + <Offset-Wert>.

Natürlich muss der Offset-Wert ebenfalls in gewählten oder automatisch ergänzten Einheit angegeben werden.


Anzeige der gewählten Formel:
Die in einer Zuordnung spezifierte Übertragungsfunktion wird im Bearbeiten-Modus der Messstelle im Tab “Zuordnungen”, in der Spalte “Formel”, angezeigt. Als Variable des Berechnungsergebnissen wird hier y verwendet. Dieser folgt ebenfalls die für das Ergebnis gewählte Einheit in eckigen Klammern, z. B.:
y[mm] = m1 [mV].

Als Einheit des Ergebnisses wurde hier also “mm” aus der Einheitenkategorie “Strecke” gewählt.

Filtern von Daten

Für die mittels entsprechender Eigenschaften einer Zuordnung definierbare Filterung der Messdaten eines Kanals (Module Tachymeter und Logger) siehe Filterung von Messdaten.


Referenzmessungen 

Als Referenzmessung wird in SDC eine Messung zu einem bestimmten Zeitpunkt bezeichnet, die als “Nullmessung”, eben als Referenz für alle Folgemessungen dienen kann.

Referenzmessungen können für Messstellen des Moduls “Tachymeter” und “Logger” definiert werden (nicht aber für Messstellen des Moduls “Erschütterungsmessung”).

Zum Erstellen einer Referenzmessung in SDC ist daher insbesondere der Zeitpunkt festzulegen, dessen Messdaten als Referenz dienen soll.
Diese weitere Eigenschaften einer Referenzmessung werden im folgenden Abschnitt im Detail beschrieben.


Referenzmessung hinzufügen 

Die beim Hinzufügen (oder späteren Editieren) einer Referenzmessung spezifizierten Eigenschaften einer Referenzmessung legen zunächst fest, für welchen Zeitpunkt eine Referenzmessung gesucht werden, und wie diese Suche erfolgen soll.
Sobald die Referenzmessung durch Klick auf den blauen Button “Kanäle aktualisieren” (siehe gleich) angelegt wurde, bzw. gemachte Änderungen angewendet wurden, sucht SDC für die einzelnen Kanäle der Messstelle die Suche nach geeigneten Messdaten.

Die Ergebnisse werden unterhalb der Eigenschaften (und des blauen Buttons) im Bereich “Referenzmessungen pro Kanal” angezeigt, wo sie gegebenenfalls noch editiert werden können.

Eigenschaften einer Referenzmessung

  • Zeit
    Datumsauswahl-Element zur Spezifikation des Zeitpunktes, für den in den Daten eine Referenzmessung gesucht werden soll.

  • Kommentar
    Textfeld zur Eingabe eines Kommentars.
  • Toleranzintervall
    Textfeld zur Eingabe der Anzahl Stunden zur Spezifikation eines Zeitintervalls, innerhalb dessen nach einer Referenzmessung gesucht wird.
  • Suchmodus
    Dropdown-Menü zur Auswahl des Suchmodus
    Default: “Nächster Wert”. Weitere Auswahlmöglichkeiten: “Nächster Wert in der Zukunft”, “Nächster Wert in der Vergangenheit”, “Wert interpolieren”.
  • Benutzerdefinierte Referenzwerte überschreiben

    Wie einleitend erwähnt, kann der Wert der von SDC für einen Kanal gefundene Referenzmessung bei Bedarf manuell überschrieben werden.
    Mit dem Markieren dieser Checkbox kann entsprechend festgelegt werden, dass diese vom Benutzer eingegebenen Werte beim Aktualisieren wieder durch die den angegebenen Suchkriterien entsprechenden, durch SDC ermittelten Werte überschrieben werden sollen.

Klicken Sie abschließend auf den blauen Button “Kanäle aktualisieren”, um eine neue Referenzmessung anzulegen bzw. Änderungen zu übernehmen.

Referenzmessungen pro Kanal

In diesem Bereich werden, pro Kanal, die gemäß den in den obigen Eigenschaften angegebenen Suchkriterien durch SDC ermittelten Messwerte nebst Zeitstempel angezeigt.

Klicken Sie gegebenenfalls am Ende der Zeile für einen Kanal auf das Stift-Symbol, , um den Referenzwert zu überschreiben. Sie gelangen dadurch zunächst in den Bearbeiten-Modus für den Kanal:

    1. Tragen Sie im Textfeld der Spalte “Messwert” den gewünschten Wert ein.
    2. Klicken Sie auf das Häkchen-Symbol, , um die Änderung zu übernehmen, oder
      klicken Sie auf das “x”-Symbol, , um das Editieren abzubrechen.


Dass ein Referenzmesswert vom Benutzer verändert wurde, wird durch ein dem Wert vorangestelltes Stift-Symbol angezeigt.

Klicken Sie auf das Refresh-Symbol, , um die manuelle Änderung rückgängig zu machen.


Eingangskanäle 

Ein Eingangskanal bezeichnet in SDC eine bestimmte, von einem Messgerät gelieferte physikalische Größe, um damit auch den “Strom von Messdaten” durch diesen Kanal über die Zeit.


Funktionsbausteine 

Mit einem sogenannten Funktionsbaustein (engl. function block) ist es möglich, aus den Werten von Kanälen einer Messstelle, den Eingangs-Kanälen, Werte für zusätzliche Kanäle, den Ausgangskanälen, zu berechnen.
Mit Parametern als zusätzlichen Eingabegrößen kann ein Funktionsbaustein noch weiter konfiguriert werden.


Hinweis: Die im folgenden beschriebenen Funktionsbausteine erwarten als Eingangswerte meist Werte in einer bestimmten Einheit. Entsprechend können als solche lediglich Kanäle als Eingangskanäle ausgewählt werden, die zu dem jeweiligen Funktionsbaustein kompatibel sind.

Nähere Informationen zu Funktionsbausteinen hier.

Ausgangskanäle 

Ein Ausgangskanal bezeichnet in SDC eine bestimmte, von einem Funktionsbaustein gelieferte berechnete Größe, bzw. den “Strom von” berechneten “Daten” durch diesen Kanal über die Zeit.


Auswertungen 

Auswertungen dienen in SDC insbesondere dazu, Messdaten eines Messgerätes zu visualisieren (wobei Messgeräte mit einer Messstelle durch eine sogenannte Zuordnung verknüpft werden). Dies kann textlich (als Tabelle) oder graphisch (als Diagramm) erfolgen. Darüber hinaus stellt SDC neben “klassischen” Tabellen und Diagrammen noch diverse Spezial-Visualisierungen zur Verfügung (modul-abhängig).
Dazu kommen “Pseudo-Auswertungen” zur Strukturierung von Auswertungen und zur Anzeige beliebiger Bilddateien (etwa eines Planes zur Visualisierung der räumlichen Gegebenheiten einer Messstelle).

Weitere Informationen dazu auf dieser Seite. Nach einer allgemeinen Einführung in den Umgang mit Auswertungen (Hinzufügen, Ändern, Löschen von Auswertungen, Ändern der Anordnung von Auswertungen in der Messstellen-Ansicht) werden dort auch die diversen Auswertungen je Modul vorgestellt.


Messstellen-Variablen anlegen und definieren 

Variablen dienen als Platzhalter für Werte, die an anderer Stelle zentral definiert wurden. Eine Variable kann in ein Eingabefeld eines Funktionsbausteins oder einer Auswertung eingegeben werden, wie ein normaler Wert ($ bei der Eingabe einschließen, Teil des Variablennamens). Das SDC liest dann den Wert ein, der der Variablen zugewiesen wurde. Ein Wert, der an mehreren Stellen benötigt wird, muss so nur an einer Stelle eingeben werden. Anschließend kann er beliebig oft genutzt werden und bei Bedarf schnell und zentral geändert werden.


Bei der Nutzung von Variablen muss beachtet werden, dass diese nur in Felder eingetragen werden, die ihrem zugewiesenen Wert entsprechen. Ist etwa einer Variablen ein Text als Wert zugewiesen, kann diese also auch nur in Felder eingetragen werden, die Texteingaben erlauben, nicht in solche, die numerische Eingaben erfordern.

Es gibt zwei Arten von Variablen:

  1. Globale Variablen:
    Globale Variablen werden nicht bei einer einzelnen Messstelle definiert, sondern bei den Projekt-Einstellungen. Globale Variablen können im gesamten Projekt genutzt werden, also in allen zum Projekt gehörenden Messstellen. Näheres dazu hier
  2. Messstellen-Variablen, oder auch lokale Variablen:
    Für Messstellen können eigene Variablen angelegt werden, im Gegensatz zu globalen Variablen können diese aber nur in Eingabefeldern der jeweiligen Messstelle genutzt werden.

Messstellen-Variablen einrichten:

Zum Anlegen dieser bei der entsprechenden Messstelle auf das Icon rechts klicken und den Punkt “Bearbeiten” wählen.


Im Tab “Einstellungen” findet sich dann das Unter-Tab “Variablen”. Im Textfeld können neue Variablen eingetragen werden, oder bestehende Variablen geändert werden. Sind alle Änderungen abgeschlossen, kann die Eingabe mit einem Klick auf den Button “Speichern” am unteren Seitenrand beendet werden.


Messstellen-Variablen definieren:

Um Variablen zu erstellen und ihnen einen Wert zuzuweisen (sie zu definieren), können sie einfach in das Textfeld eingetragen werden.
Der Name jeder Variablen muss mit dem Zeichen $ beginnen. Der folgende Teil des Namens kann frei gewählt werden. Nach dem Gleichheitszeichen kann dann der Wert eingetragen
werden, welcher der Variablen zugewiesen wird.

Syntax für das Anlegen von Variablen:

$VariablenName = WertVariable
CODE

Zuordnen von Geräten zu einer Messstellen 

Um die Messwerte eines Gerätes verarbeiten, analysieren und anzeigen (graphisch und/oder tabellarisch) zu können, muss das Gerät zunächst mit einer Messstelle verknüpft werden. Dies erfolgt durch das Erstellen einer sogenannten Zuordnung.

Je nach Gerätetyp muss dann auch noch eine Referenzmessung definiert werden.

Bei Bedarf können die vom Gerät gelieferten Messwerte mit Hilfe von Funktionsbausteinen noch weiter verarbeitet werden: Die Messwerte vom Gerät fließen als Eingangskanäle in einen Funktionsbaustein ein, der daraus neue Werte berechnet und in sogenannten Ausgangskanälen zur Verfügung stellt.

Das Hinzufügen einer Zuordnung wird für die verschiedenen Module in den folgenden Abschnitten beschrieben.


Zuordnen eines Erschütterungsmessgerätes zu einer Erschütterungs-Messstelle

Eine Zuordnung einer Erschütterungs-Messstelle ordnet ein Erschütterungsmessgerät – bzw. genauer: eine Gerätemessstelle – dieser SDC-Messstelle zu. Somit “fließen” die Messdaten des Gerätes in diese Messstelle, so dass sie hier verarbeitet/analysiert und dargestellt werden können.

Einer Erschütterungs-Messstelle kann zu einem bestimmten Zeitpunkt lediglich genau einer Gerätemessstelle zugeordnet sein. Mit anderen Worten: Zuordnungen dürfen sich hier zeitlich nicht überlappen.

Eigenschaften einer Erschütterungsmessungs-Zuordnung:

  • Gerätemessstelle
    Dropdown-Menü zur Auswahl einer Gerätemessstelle aus einer Liste aller Gerätemessstellen aller dem Projekt zugeordneten Geräte.
  • Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung:
    • Von
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der Start-Zeit der Zuordnung
    • Bis (optional)
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der End-Zeit der Zuordnung.
  • Kommentar
    Textfeld zur Eingabe eines Kommentars

Weitere Aktions-Möglichkeiten:
Eine existierende Zuordnung lässt sich durch Klick auf    teilen.
Wichtig: Auch hier gilt wieder, dass sich die Gültigkeits-Zeiträume der beiden so entstandenen Zuordnungen zeitlich nicht überlappen.

Zuordnen eines Tachymeters zu einer Tachymeter-Messstelle 

Eine Zuordnung einer Tachymeter-Messstelle ordnet ein Tachymeter-Gerät – bzw. genauer: einen bestimmten Messpunkt einer Gerätemessstelle – dieser SDC-Messstelle zu. Somit “fließen” die Messdaten des Gerätes in diese Messstelle, so dass sie hier verarbeitet/analysiert und dargestellt werden können.

Eigenschaften einer Tachymeter-Zuordnung

  • Name (optional)
    Textfeld zur Eingabe des Namens der Zuordnung
  • Kommentar (optional)
    Textfeld zur Eingabe eines Kommentars
  • Gerätemessstelle
    Dropdown-Menü zur Auswahl einer Tachymeter-Gerätemessstelle aus einer Liste aller Gerätemessstellen aller dem Projekt zugeordneten Geräte. Dabei werden die Gerätemessstellen in der Dropdown-Liste nach Name sortiert präsentiert (Sortierung seit Version 2.13).
  • Messpunkt
    Dropdown-Menü zur Auswahl eines Messpunktes der unter “Gerätemessstelle” gewählten Tachymeter-Gerätemessstelle.
    Es werden nur die für das ausgewählte Gerät definierten Messpunkte angezeigt. Dabei werden die Messpunkte in der Dropdown-Liste nach Name sortiert präsentiert (Sortierung seit Version 2.13).
  • Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung:
    • Start
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der Start-Zeit der Zuordnung
    • Ende (optional)
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der End-Zeit der Zuordnung
      Wurde kein Wert für “Ende” spezifiziert, ist der Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung “in Richtung Zukunft” unbegrenzt.
  • Offset (optional)
    Textfelder zur Eingabe von Offset-Werten in mm. Diese Werte werden für die Bearbeitung / Anzeige zu den entsprechenden gemessenen Koordinaten addiert.
    • Offset E bzw. Offset Y1.
    • Offset N bzw. Offset X1.
    • Offset H bzw. Offset Z1.
  • Filter
    Dropdown-Menü zur Auswahl eines Filters. Hierzu und zu den hier verfügbaren Einstellungen siehe Filterung von Messdaten.

1Die hier verwendete Notation für die Koordinatenachsen wird durch die Einstellungen für das aktuelle Projekt, Tab für “Koordinatensystem” und “Koordinatennotation” bestimmt.


Zuordnen eines Daten-Loggers zu einer Datenlogger-Messstelle 

Eine Zuordnung einer Logger-Messstelle ordnet ein Datenlogger-Gerät – bzw. genauer: einen bestimmten Geräte-Kanal eines Gerätes – dieser SDC-Messstelle zu. Somit “fließen” die Messdaten des Gerätes in diese Messstelle, so dass sie hier verarbeitet/analysiert und dargestellt werden können.

Eigenschaften einer Logger-Zuordnung

  • Name (optional)
    Textfeld zur Eingabe des Namens der Zuordnung
  • Kommentar
    Textfeld zur Eingabe eines Kommentars
  • Gerät (optional)
    Dropdown-Menü zur Auswahl eines Logger-Gerätes aus einer Liste aller dem Projekt zugeordneten Geräte.
  • Kanal
    Dropdown-Menü zur Auswahl eines Kanals des unter “Gerät” gewählten Logger-Gerätes.
    Es werden nur die für das ausgewählte Gerät definierten Kanäle angezeigt. Dabei werden die Kanäle in der Dropdown-Liste nach Name sortiert präsentiert (Sortierung seit Version 2.13).
  • Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung:
    • Start
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der Start-Zeit der Zuordnung
    • Ende (optional)
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der End-Zeit der Zuordnung.
      Wurde kein Wert für “Ende” spezifiziert, ist der Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung “in Richtung Zukunft” unbegrenzt.
  • Offset
    Textfeld zur Eingabe eines Offset-Wertes in der Einheit des gewählten Kanals.
    Dieser Wert wird für die Bearbeitung / Anzeige zu den entsprechenden gemessenen Werten addiert.
  • Filter
    Dropdown-Menü zur Auswahl eines Filters. Hierzu und zu den hier verfügbaren Einstellungen siehe Filterung von Messdaten.

Anlegen einer Logger-Zuordnung

Um einen Daten-Logger (zum Hinzufügen eines solchen in SDC siehe Gerät vom Typ Daten-Logger hinzufügen) einer Messstelle zuzuordnen, gehen Sie für jeden Kanal, dessen Daten in der Messstelle angezeigt werden sollen, wie folgt vor:

    1. Gehen Sie in die gewünschte Logger-Messstelle und dort in die Ansicht “Bearbeiten” (sofern noch keine solche Messstelle existiert, erstellen Sie sich eine im gewünschten Projekt bzw. Projektordner, wie unter Messstelle anlegen beschrieben).
    2. Klicken Sie im Tab “Zuordnungen” auf “Neue Zuordnung erstellen” bzw. auf das “+”-Symbol oben rechts:
      1. Vergeben Sie der Zuordnung einen eindeutigen Namen.
      2. Wählen Sie in der Dropdown-Liste “Gerät” den gewünschten Logger aus, sowie dann
      3. in der Dropdown-Liste “Kanal” den gewünschten Kanal aus.
      4. Passen Sie gegebenenfalls die Start-Zeit an; die Ende-Zeit kann leer bleiben.
      5. Geben Sie gegebenenfalls einen Offset an.
    3. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um die Zuordnung anzulegen.

Das Bearbeiten einer bereits vorhandenden Zuordnung erfolgt analog.


Zuordnen einer Inklinometer-Datenquelle zu einer Inklinometer-Messstelle 

Eigenschaften einer Inklinometer-Zuordnung

  • Name (optional)
    Textfeld zur Eingabe des Namens der Zuordnung
  • Kommentar
    Textfeld zur Eingabe eines Kommentars
  • Gerät (optional)
    Dropdown-Menü zur Auswahl einer Inklinometer-Datenquelle aus einer Liste aller dem Projekt zugeordneten Datenquellen.
  • Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung:
    • Start
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der Start-Zeit der Zuordnung
    • Ende (optional)
      Datumsauswahl-Element zur Spezifikation der End-Zeit der Zuordnung.
      Wurde kein Wert für “Ende” spezifiziert, ist der Gültigkeits-Zeitraum der Zuordnung “in Richtung Zukunft” unbegrenzt.
  • Offset
    Textfeld zur Eingabe eines Offset-Wertes in der Einheit des gewählten Kanals.
    Dieser Wert wird für die Bearbeitung / Anzeige zu den entsprechenden gemessenen Werten addiert.
  • Filter
    Dropdown-Menü zur Auswahl eines Filters. Hierzu und zu den hier verfügbaren Einstellungen siehe Filterung von Messdaten.

Anlegen einer Inklinometer-Zuordnung

Um ein Inklinometer (zum Hinzufügen eines solchen in SDC siehe Inklinometer-Datenquelle hinzufügen) einer Messstelle zuzuordnen, gehen Sie für jeden Kanal, dessen Daten in der Messstelle angezeigt werden sollen, wie folgt vor:

    1. Gehen Sie in die gewünschte Inklinometer-Messstelle und dort in die Ansicht “Bearbeiten” (sofern noch keine solche Messstelle existiert, erstellen Sie sich eine im gewünschten Projekt bzw. Projektordner, wie unter Messstelle anlegen beschrieben).
    2. Klicken Sie im Tab “Zuordnungen” auf “Neue Zuordnung erstellen” bzw. auf das “+”-Symbol oben rechts:
      1. Vergeben Sie der Zuordnung einen eindeutigen Namen.
      2. Wählen Sie in der Dropdown-Liste “Gerät” die gewünschte Inklinometer-Datenquelle aus.
      3. Passen Sie gegebenenfalls die Start-Zeit an; die Ende-Zeit kann leer bleiben.
      4. Geben Sie gegebenenfalls einen Offset an.
    3. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um die Zuordnung anzulegen.

Das Bearbeiten einer bereits vorhandenden Zuordnung erfolgt analog.


Duplizieren von Messstellen 

Erschütterungs-, Tachymeter- und Logger-Messstellen können auch durch Duplizieren (“Klonen”) einer im gleichen Projekt bereits existierenden Messstelle erstellt werden. Das heißt, statt eine neue Messstelle von Grund auf neu zu erstellen und zu konfigurieren, kann man eine neue Messstelle auch einfach durch Duplizieren einer existierenden, bereits (möglichst) passend konfigurierten Messstelle erzeugen, und das Duplikat danach nach Bedarf anpassen, was insbesondere dann eine große Zeitersparnis darstellt, wenn man mehrere “ähnliche” Messstellen einzurichten hat.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine vorhandene Messstelle innerhalb eines Projektes zu duplizieren (“zu klonen”):

  1. Öffnen Sie die Ordner-Ansicht, in der die Messstelle definiert ist, die Sie duplizieren wollen.
  2. Klicken Sie im Tab “Messstellen” ganz am Ende der Zeile auf das “Duplizieren”-Icon   derjenigen Messstelle, die als Vorlage für die neue Messstelle dienen soll.
  3. Tragen Sie im daraufhin geöffneten Dialog-Fenster die gewünschten allgemeinen Eigenschaften (vergleiche Allgemeine Eigenschaften einer Messstelle der als Duplikat zu erstellenden neuen Messstelle ein:
    • Name
      Textfeld zur Eingabe des Namens der neuen Messstelle. Er muss projektweit eindeutig sein.
      Default: Name der Vorlage (d.h. der duplizierzen Messstelle), gefolgt von der Zeichenkette (Kopie).
    • Kurzname
      Textfeld zur Eingabe des Kurznamens der neuen Messstelle (optional)
      Default: Kurzname der Vorlage, sofern für diese spezifiziert, gefolgt von der Zeichenkette (Kopie).
    • Beschreibung
      Textfeld zur Eingabe einer Beschreibung der neuen Messstelle (optional).
    • Typ
      Textfeld zur Eingabe eines benutzerdefinierten Typs der neuen Messstelle. Hinweis: Diese Angabe kann frei und unabhängig vom “eigentlichen Typ” der als Vorlage gewählten Messstelle gewählt werden (dieser eigentliche Typ (Geschwindigkeits- /Beschleunigungs-, Tachymeter-Messstelle etc.) ist durch das zugehörige SDC-Modul bestimmt und unveränderlich).
      Default: Typ der Vorlage.
    • Ordner
      Dropdown-Menü zur Auswahl des Ordners, in dem die neue Messstelle platziert werden soll. Das Dropdown-Menü enthält alle Ordner des Projektbaumes.
      Default: Ordner der Vorlage. Durch Wahl eines anderen Ordners als “Ziel” kann die neue Messstelle jedoch gleich einem anderen Ordner des Projektes zugewiesen werden.
  4. Spezifizieren Sie sodann diejenigen Bestandteile der Vorlage, die in die Kopie übernommen werden sollen (wie “vollständig” die Kopie werden soll), indem Sie die entsprechenden Checkboxen markieren:
    • Zuordnungen duplizieren
      Checkbox. Falls markiert, werden die Zuordnungen der als Vorlage dienenden Messstelle ebenfalls kopiert.
    • Referenzmessungen duplizieren (nur bei Erschütterungs- und Logger-Messstellen)
      Checkbox. Falls markiert, werden die Referenzmessungen der als Vorlage dienenden Messstelle ebenfalls kopiert.
    • Funktionsbausteine duplizieren (nur bei Tachymeter- und Logger-Messstellen)
      Checkbox (nur aktiv, wenn die Checkbox “Zuordnungen duplizieren” markiert ist). Falls markiert, werden die Funktionsbausteine der als Vorlage dienenden Messstelle ebenfalls kopiert.
    • Auswertungen duplizieren
      Checkbox (nur aktiv, wenn die Checkbox “Zuordnungen duplizieren” markiert ist). Falls markiert, werden die Auswertungen der als Vorlage dienenden Messstelle ebenfalls kopiert.

Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um die neue Messstelle anzulegen.

Ein vollständiges Duplikat einer Messstelle (alle Checkboxen im Duplizieren-Dialog markiert) ist unmittelbar vollumfänglich funktionsfähig.

Konfigurieren Sie danach wie gewohnt im Bearbeiten-Modus das Messstellen-Duplikat nach Ihren Wünschen, sofern Sie diesen nicht als eine bloße Kopie erstellt haben sollten, indem Sie in der Messstellen-Übersicht in der Zeile für die duplizierte Messstelle auf den “Bearbeiten”-Button   klicken.

Hinweis: Wie oben erwähnt, lassen sich Auswertungen und Funktionsbausteine nur mitkopieren, wenn auch Zuordnungen kopiert werden, denn erstere hängen von letzteren ab. Oftmals wird man allerdings für die duplizierte Messstelle andere Zuordnungen verwenden wollen – was jedoch durch Bearbeiten der Zuordnungen jederzeit möglich ist (vergleiche den abschließenden Satz in obiger Beschreibung).
Hinweis: Der “Messstelle duplizieren”-Dialog enthält nicht alle Einstellungsmöglichkeiten, die Sie von der “Messstelle neu anlegen / bearbeiten”-Ansicht gewohnt sind (vergleiche Messstellen-Eigenschaften; so fehlt im Duplizieren-Dialog beispielsweise der Schiebeschalter “Im Projektbaum anzeigen”), um den Dialog schlank zu halten. Stattdessen werden diese Eigenschaften 1:1 von der Vorlage in die neue Messstelle übernommen. Auch diese Eigenschaften der neuen Messstelle können Sie nach dem Duplizieren jederzeit nach Wunsch verändern.

Messtellen verwalten 

In der Ansicht “Messstellen verwalten” ist es möglich, mehrere Messstellen gleichzeitig zu bearbeiten, um so bestimmte gleichartige Aktionen zeitsparend erledigen zu können.
Sie erreichen diese Ansicht aus einer Ordner-Ansicht, Tab “Messstellen” durch Klick auf das Symbol  oberhalb der Liste der Messstellen. Alternativ auch über den Befehl “Messstellen verwalten” im Kontext-Menü des Ordners.

Mögliche Aktionen

  • Tachymeter- und Logger-Messstellen:

Darüber hinaus stehen hier (sofern Ihre Rechte dies zulassen) auch die üblichen Buttons zum Bearbeiten, zum Aufruf des Benutzerprotokolls etc. einer Messstelle zur Verfügung.

Vorgehen

  1. Öffnen Sie zunächst den Ordner, dessen Messstellen Sie verwalten wollen.
  2. Klicken Sie im Tab “Messstellen” dann rechts oberhalb der Messstellen-Liste auf , um die Ansicht “Messstellen verwalten” zu öffnen.
  3. Selektieren Sie nacheinander die Messstellen, die gemeinsam bearbeitet werden sollen, indem Sie die entsprechenen Zeilen mit der Maus anklicken. Um eine (versehentlich) selektierte Messstelle wieder zu deselektieren, klicken Sie einfach erneut auf deren Zeile. Achtung: Sie können dabei überall in die Zeile einer Messstelle klicken – außer auf den Namen, denn dieser ist als Link realisiert, so dass ein Klick auf diesen Link Sie zur jeweiligen Messstellen-Ansicht weiterleitet (und natürlich auch nicht auf die Buttons am Ende der Zeile).
  4. Starten Sie nun oben unter “Aktionen für ausgewählte Messstellen” auf die gewünschte Aktion.
    1. Bei Klick auf “Hinzufügen” wird die der Aktion entsprechende Ansicht geöffnet. Machen Sie hier die gewünschten Eingaben.
      Beim Hinzufügen einer Referenzmessung wird im Prinzip die gleiche Ansicht zum Hinzufügen einer Referenzmessung bei einer einzelnen Messstelle angezeigt (siehe Referenzmessung hinzufügen), ergänzt um eine Übersicht der dafür selektierten Messstellen (Tabelle mit Messstellen-Namen, Ordner und bereits existierenden Referenzmessungen).
Falls die gewählte Aktion auf eine oder mehrere der selektierten Messstellen nicht anwendbar ist, wird die Aktion mit einer entsprechenden Warnung (“Messstellen sind zu dieser Aktion nicht kompatibel und wurden deshalb übersprungen”) ausgeführt, oder, sofern die Aktion auf keine der ausgewählten Messstellen anwendbar ist, mit einer Warnung (“Keine kompatiblen Messstellen ausgewählt”) abgewiesen.