Einleitung

Im folgenden sollen, möglichst kompakt, grundlegende Schritte eines Standard-Benutzers zum Einrichten einer SDC-Instanz, sowie des Arbeitens mit dieser, beschrieben werden:

  1. An- und Abmelden

  2. Benutzer anlegen,

  3. Projekt einrichten inkl. Anlegen von (Unter-) Ordnern zur Strukturierung eines Projektes, sowie von Messstellen

  4. Geräte einbinden, inkl. der Definition von Zuordnungen (d. h. des Koppelns von Geräte-Kanälen und in Auswertungen darzustellenden Größen)

  5. Messdaten anzeigen: Auswertungen (Tabellen, Diagramme) definieren.

Weitergehende Schritte:

Hinweis: Da das Neueinrichten einer SDC-Instanz und deren Erst-Konfiguration durch Remolution Software GmbH (in der Regel) oder Ihren Systembetreuer vorgenommen wird, wird diese Thematik hier nicht behandelt.
Gleiches gilt für weitergehende Themen wie Protokollierung, den Einsatz von Funktionsbausteinen zur Berechnung von (aus direkt gemessenen Daten) abgeleiteten Größen, den manuellen Im- und Export von Messdaten etc. Auch wird, sofern nicht explizit erwähnt, im folgenden nicht auf – für den praktischen Einsatz sehr wichtige – Rechte-Aspekte eingegangen, um die Darstellung kompakt zu halten.

Die Beschreibung stellt dabei (um Wiederholungen zu vermeiden) zum großen Teil lediglich den “roten Faden” dar! Bitte folgen Sie bei Bedarf den in dieser Beschreibung enthaltenen Links, um sich zur Umsetzung der Schritte benötigte Details anzeigen zu lassen.


Wichtige Begriffe 

In diesem Handbuch werden einige Begriffe verwendet, die in SDC ganz konkrete Bedeutungen haben. Diese werden an gegebener Stelle eingeführt und näher erläutert, die Erläuterung jedoch nicht überall wiederholt. Daher sollen, gleich hier zu Beginn, die für das Verständnis alles Weiteren sehr grundlegenden Begriffe in kompakter Form und gemeinsam vorgestellt werden, gewissermaßen als “Zusammenschau”, um so erste eigene Schritte mit SDC zu erleichtern.

Dabei sei der allererste Begriff – “Projekt” – besonders hervorgehoben: Ein Projekt stellt in SDC die “Hauptverwaltungseinheit” dar. Das heißt, alles andere wie Ordner, Messstellen, Geräte etc. (siehe gleich), die Sie während des Arbeitens mit SDC erstellen und konfigurieren, ist immer einem bestimmten Projekt zu- bzw. untergeordnet, wobei zu jedem Zeitpunkt immer nur ein Projekt das aktuelle Projekt, das heißt, aktiv ist. Auch die Rechte eines Benutzers, all diese (und andere erst später beschriebene) Dinge in SDC tun zu dürfen (oder eben nicht) sind an das aktuelle Projekt gebunden. Ein SDC-Projekt “bündelt” sozusagen alles ihm Untergeordnete.

Auch ist jedes SDC-Projekt unabhängig von den anderen SDC-Projekten – ganz so, wie Sie Ihr vorhabenbezogenes Arbeiten üblicherweise in verschiedene, getrennt bearbeitete Bau- bzw. Überwachungsprojekte gliedern. Bei SDC-Projekten drückt sich dies ganz praktisch darin aus, dass die “Bestandteile “eines Projektes (Messstellen, Geräte, Ordner) in einem Projektordner zusammengefasst sind.

SDC arbeitet projektorientiert.


  • Projekt:
    “Hauptverwaltungseinheit” in SDC. SDC arbeitet projektorientiert. Das heißt, alles andere wie Ordner, Messstellen, Geräte etc., sind immer einem Projekt zu- bzw. untergeordnet.
    Je nach Lizenzierung können in einem SDC auch mehrere Projekte angelegt werden.

    • Zugewiesene Projekte:
      Liste von Projekten je Benutzer, mit denen dieser Benutzer arbeiten kann. Somit kann (von einem privilegierten Benutzer, siehe später) präzise gesteuert werden, auf welche Projekte jeder Benutzer Zugriff hat (und auf welche nicht).

    • Aktuelles Projekt:
      Für das interaktive Arbeiten mit SDC ist für einen bestimmten Benutzer immer nur genau ein Projekt aktiv, so dass vor allem Arbeiten an Ordnern, Messstellen, Geräten etc. immer zunächst das gewünschte Projekt zum aktuellen Projekt gemacht werden muss.
      Die Auswahl eines Projektes als aktuelles Projektes (aus der Liste der zugewiesenen Projekte, siehe oben) erfolgt in der Projektübersicht, indem Sie in der Projektliste einfach auf den Namen des gewünschten Projektes klicken, wobei SDC sich diese Auswahl merkt (so dass sie nicht nach jedem Neuanmelden am SDC erneut nötig ist).

  • Ordner:
    Ein Bau- oder Überwachungs-Projekt besteht typischerweise aus Teilprojekten, die wiederum aus (nun diesen untergeordneten) Teilprojekten bestehen können. SDC erlaubt es, diese hierarchische Projektstruktur durch Anlegen von Unter-Ordnern und Unter-Unter-Ordnern etc. (Ordner können geschachtelt sein, d. h., ein Ordner kann selbst wieder Ordner enthalten, etc., ganz analog zur Ordnerstruktur im Dateisystem eines Computers) innerhalb des Projektordners auch in einem SDC-Projekt abzubilden.
    Ordner dienen somit der Strukturierung eines Projektes. Neben Unterordnern können Ordner insbesondere Messstellen enthalten.

  • Messstelle:
    “Verwaltungseinheit für Messgeräte bzw. deren Daten” in SDC. Messstellen werden innerhalb von Ordnern angelegt, sind also an Ordner gebunden.

  • Gerät:
    Ein Messgerät, dessen Daten in SDC verwaltet werden können.

    • Geräte-Messstelle:
      In der Geräte-Software definierte Messstelle. Eine Geräte-Messstelle und eine Messstelle in SDC sind zwei verschiedene Dinge (auch wenn sie miteinander verknüpft sein können, vergl. Begriff “Zuordnung” unten)

    • Geräte-Kanal (Modul Logger): Beschreibt eine von einem Gerät gemessene physikalische Größe. Ist einer Geräte-Messstelle zugeordnet.

    • Messpunkt (Modul Tachymeter): Beschreibt einen Punkt im dreidimensionalen Raum, dessen Koordinaten von einem Tachymeter gemessen wurden. Ist einer Geräte-Messstelle zugeordnet.

  • Zuordnung:
    SDC-Objekt, dass ein Gerät (bzw. einen seiner Messpunkte bzw. Kanäle) an eine SDC-Messstelle bindet (ihr zuordnet).
    Eine Zuordnung erstellt dabei aus einem hierzu ausgewählten Messpunkt (Modul Tachymeter) bzw. aus einem Geräte-Kanal (Modul Logger) einen (Messstellen-) Kanal.

  • Kanal: Ein über eine Zuordnung definierter (Messstellen-) Kanal, dessen Daten entweder mittels einer Auswertung direkt angezeigt werden können, oder die als Input eines Funktionsbausteines dienen können.

  • Referenzmessung: Messung zu einem festgelegten Zeitpunkt, die als “Nullmessung”, eben als Referenz für alle Folgemessungen dient.

  • Auswertung:
    SDC-Objekt, das insbesondere die Anzeige von Messdaten definiert, entweder als Tabelle oder in graphischer Form (als Diagramm)

  • Rechte:
    In SDC unterscheidbar in “Ordnerzugriffsrechte” und “weitere Rechte”:

    • Ordnerzugriffsrecht: Recht, in einen bestimmten Ordner navigieren zu dürfen / seinen Inhalt anzeigen zu dürfen

    • Weitere Rechte: Angabe, welche Aktivität mit einem bestimmten Objekt bzw. Ressource ausgeführt werden darf, z. B. ob ein Benutzer eine Messstelle – hier die Ressource – nur lesen, oder
      auch bearbeiten – hier Beispiele für Aktivitäten – darf: Recht = Kombination aus Objekt / Ressource und Aktivität.
      Details hierzu, insbesondere zur Vergabe dieser Rechte siehe Eigenschaften der Benutzergruppe.

  • Privilegierter Benutzer: Benutzer mit der besonderen Rolle “Super-Administrator” oder “Administrator”. Ein Benutzer in der Rolle “Super-Administrator” ist grundsätzlich rechtemäßig unbeschränkt


An- und Abmelden 

Um sich an Ihrem SDC anmelden zu können, benötigen Sie

  • zum einen den Namen bzw. die Internetadresse Ihres SDCs – eine Zeichenkette wie <Firma>.smartdata.center,

  • zum anderen die Zugangsdaten eines Benutzers, bestehend aus Benutzername und einem Passwort.

Diese Angaben wurden Ihnen von Ihrem Vertriebspartner / Systembetreuer übermittelt.

Anmelden (engl. login)

  1. Öffnen Sie auf Ihrem Computer (oder Tablet / Smartphone) einen Browser.

  2. Geben Sie in der Adresszeile des Browsers den Namen Ihres SDCs an und fordern Sie diese Website an.

  3. Im Browser-Fenster wird die Login-Maske von SDC geöffnet.
    Tragen Sie hier nun

    1. Ihren Benutzernamen sowie Ihr Kennwort ein, um sich gegenüber der Website zu authentisieren.

    2. Klicken Sie auf “Anmelden”.

  4. Sind dem SDC Ihre Anmeldedaten bekannt, werden Sie im SDC angemeldet (“eingeloggt”) und statt der Login-Maske wird im Browser nun eine Startansicht Ihres SDCs angezeigt.

Dass Sie nun erfolgreich angemeldet sind, erkennen Sie auch am oben rechts in der horizontalen Menüleiste eingeblendeten (Klar-) Name des Benutzers.

Wichtig: In SDC wird bei Passwörtern (wie üblich) zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden! Achten Sie bei der Eingabe des Passwortes daher auf die richtige Schreibweise, und insbesondere darauf, ob die Feststell-Taste (Caps-Lock) gedrückt ist. Wenden Sie sich gegebenenfalls an Ihren Vertriebspartner bzw. Systembetreuer, um Ihre Anmeldedaten in Erfahrung zu bringen!

Hinweis: Das allererste Anmelden von einem bestimmten Computer aus benötigt immer etwas mehr Zeit als alle folgenden Anmeldungen, da einige Ressourcen der SDC-Website nur beim ersten Mal von Ihrem Browser geladen werden müssen – sie verbleiben dann im Browser-Cache (einer Art Zwischenspeicher für Internetseiten, die eingesetzt wird, um die bei einem Seitenaufruf zu transferierende Datenmenge zu minimieren). Gleiches gilt für das erste Anmelden, sollten Sie zwischenzeitlich den Browser-Cache gelöscht haben, oder auch nach einem Update von SDC, da dann die im Cache zwischengespeicherten Dateien durch neuere Versionen ersetzt werden.

Abmelden (engl. logoff)

  1. Klicken Sie oben rechts in der horizontalen Menüleiste auf den (Klar-) Name des Benutzers und

  2. wählen Sie im nun geöffneten Kontextmenü den Befehl “Abmelden”.


Projekt einrichten 

Wie einführend herausgestellt, arbeitet SDC projektorientiert, was insbesondere bedeutet, dass vor allem Arbeiten mit SDC zuerst ein Projekt anzulegen ist. In der Regel wird bereits Ihr Vertriebspartner / Systembetreuer zumindest ein erstes Projekt für Sie angelegt haben und Ihrem Benutzer (bzw. Ihren Benutzern) zugewiesen haben (vergleiche Zugewiesene Projekte), so dass dieser (bzw. diese) Zugriff auf dieses hat.

Um dieses Projekt einzurichten, können Sie nun gegebenenfalls den Namen des Projektes gemäß Ihren Vorstellungen anpassen, ein Firmen-Logo hinterlegen, Sprache und Zeitzone anpassen etc. (siehe Eigenschaften des Projektes), sofern Sie über die entsprechenden Rechte verfügen.

Gehen Sie wie folgt vor, um in den Bearbeiten-Modus des Projektes zu gelangen:

  1. Öffnen Sie hierzu zunächst die Projektübersicht durch Klick auf das Projekte-Icon  im Menü (oder den Link “Projekte” im Hauptmenü).

  2. Klicken Sie dann auf den Bearbeiten-Button  am Ende der Zeile des zu bearbeitenden Projektes.

  3. Machen Sie im darauf hin geöffneten Bearbeiten-Ansicht des Projektes die gewünschten Angaben.

  4. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um Ihre Eingaben zu speichern.


Natürlich lassen sich diese Eigenschaften auch jederzeit wieder ändern bzw. erstmals festlegen.
Für Details siehe Abschnitt Projektverwaltung und insbesondere Eigenschaften des Projektes.

Sofern Ihre Lizenzierung dies zulässt, können Sie bei Bedarf auch ein neues Projekt anlegen.


  1. Öffnen Sie wie oben im Schritt 1. beschrieben die Projektübersicht.

  2. Klicken Sie dort dann rechts oben auf das “Hinzufügen”-Icon 

  3. Vergeben Sie im darauf hin geöffneten Anlegen-Dialog im Tab “Allgemein” unter Projektname zumindest einen Namen für das neue Projekt – dies ist hier die einzige Angabe, die zwingend erforderlich ist:
    Dieser Name muss im wesentlichen lediglich eindeutig sein (d.h. er darf nicht bereits als Name eines Projektes vergeben worden sein).

  4. Machen Sie nach Bedarf weitere Angaben bzw. nehmen Sie weitere Einstellungen vor.

  5. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um das Projekt anzulegen.


Auch dessen Eigenschaften können Sie jederzeit wieder ändern bzw. erstmals festlegen, indem Sie den Bearbeiten-Modus erneut öffnen.

Wichtig: Vergessen Sie nicht, das neu angelegte Projekt den Benutzern zuzuweisen, die damit arbeiten sollen, indem Sie in den Benutzereigenschaften dieser Benutzer unter “Zugewiesene Projekte” die entsprechende Checkbox markieren, vergleiche Abschnitt Benutzer anlegen!

Die weiteren wesentlichen Schritte zum Einrichten eines Projektes, wie insbesondere das Anlegen von Unterordnern, um die Struktur Ihres (Bau- oder Überwachungs-) Projektes in SDC abzubilden und das Definieren von Messstellen in dieser Ordnerstruktur werden im folgenden skizziert.


Ordnerstruktur und Projektbaum erstellen 

Zur Projekteinrichtung gehört sodann auch, eine geeignete Ordnerstruktur, eine Hierarchie von Ordnern, aufzubauen, die das Bau- oder Überwachungsvorhaben, das durch das SDC-Projekt repräsentiert werden soll, geeignet abzubilden, und erst in den Unterordnern dann die Messstellen anzulegen. Natürlich kann man dies auch direkt im Projektordner – was für kleinere Projekte auch ein zufriedenstellendes Vorgehen darstellen kann, sich jedoch bei komplexeren Projekten früher oder später als unzulänglich herausstellen dürfte.

Um also diese Ordnerstruktur aufzubauen, wechseln Sie gegebenenfalls zunächst zum Projekt, mit dem Sie arbeiten wollen (machen Sie es also zum aktuellen Projekt). Klicken Sie hierzu in der Projektübersicht auf das gewünschte Projekt, so dass es blau hinterlegt ist (sofern Sie gerade Ihr (erstes) Projekt angelegt haben, ist dieses bereits das aktuelle Projekt).

Gehen Sie dann zum Anlegen eines neuen Ordners wie folgt vor:

  1. Klicken Sie im Menü auf den “Hamburger-Button”  , um zum Hauptmenü zu gelangen, und anschließend auf den Projektordner (Ordnersymbol mit Namen des Projekts).Es wird die Ordner-Ansicht des Projektordners angezeigt.

  2. Klicken Sie nun hier im Datenbereich auf den Tab “Ordner“ und anschließend auf “Hier klicken um einen neuen Ordner anzulegen” (wird nur angezeigt, wenn der Ordner noch keine Unterordner enthält), bzw. auf das “+”-Icon.

  3. Machen Sie in der darauf hin angezeigten Erstellen-Ansicht die gewünschten Angaben. Vergeben Sie hier insbesondere einen Namen für den anzulegende Ordner. Wichtig: Dieser Name muss innerhalb des Ordners, in der der Ordner angelegt werden soll – dem Elternordner – eindeutig sein!
    Es ist also nicht erlaubt, zwei Ordner gleichen Namens auf einer Hierarchieebene anzulegen. Wohl aber ist es zulässig (wenngleich selten sinnvoll/hilfreich), den gleichen Namen für Ordner auf unterschiedlichen Hierarchieebenen zu vergeben.

  4. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um den Ordner tatsächlich anzulegen.


Um nun wiederum (Unter-) Ordner innerhalb des so erstellten Ordners anzulegen, klicken Sie zunächst auf den Namen dieses Ordners, um in dessen Ordner-Ansicht zu gelangen, und wiederholen Sie dann das oben beschriebene Prozedere, bis die gewünschte Ordner-Hierarchie erstellt ist.
Natürlich können Sie auch nachträglich noch weitere Ordner ergänzen. Auch ist es möglich, einen Ordner nachträglich in einen anderen Elternordner zu verschieben (siehe Projekt-Eigenschaften für die entsprechende Projekt-Einstellung).

Innerhalb der so gebildeten Projektstruktur werden dann die Messstellen als eigentliche “Verwaltungseinheit für Messgeräte bzw. deren Daten” in SDC angelegt, siehe dazu den folgenden Abschnitt.

Ordner und Unterordner sowie die darin angelegten Messstellen bilden letztlich den Projektbaum, der im Hauptmenü in graphischer Form dargestellt wird.


Messstellen anlegen 

Messstellen werden innerhalb von Ordnern angelegt, sind also an Ordner gebunden. Für das folgende soll davon ausgegangen werden, dass Sie sich, wie im vorigen Abschnitt erläutert, bereits eine geeignete Ordnerhierarchie für Ihr Projekt aufgebaut haben, und somit geeignete Orte zur Positionierung Ihrer anzulegenden Messstellen innerhalb dieser Struktur zur Verfügung stehen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine neue Messstelle anzulegen:

  1. Wählen Sie im Projektbaum den Ordner bzw. Unterordner aus, in dem Sie eine Messstelle anlegen wollen.

  2. Klicken Sie im Datenbereich der Ordner-Ansicht unter “Messstellen” auf das “Hinzufügen”-Icon  Es wird ein kleines Dropdown-Menü mit den verfügbaren Messstellentypen (Auswahl abhängig von den für Ihr SDC lizenzierten SDC-Modulen) angezeigt.

  3. Wählen Sie hier den gewünschten Typ aus. Es wird die “Neue Messstelle”-Ansicht für den ausgewählten Typ angezeigt.

  4. Vergeben Sie hier im Tab “Einstellungen” unter “Allgemein” insbesondere einen Namen für die anzulegende Messstelle. Wichtig: Dieser Name muss innerhalb des Projektes eindeutig sein!

  5. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um die Messstelle tatsächlich anzulegen.

  6. Tragen Sie danach in den übrigen Tabs die gewünschten Eigenschaften ein, und

  7. klicken Sie abschließend erneut auf “Speichern”, um Ihre Eingaben zu speichern.


Wichtig: Bei einer neu anzulegenden Messstelle können zunächst nur Angaben im Tab “Einstellungen” gemacht werden. In den anderen Tabs ist dies erst nach erstmaligen Speichern möglich – wie dort auch per Hinweistext angezeigt wird -, da die dort zu machenden Einstellungen eine bereits existierende Messstelle erfordern.

Da die jeweils einzutragenden Eigenschaften vom gewählten Messstellentyp abhängen, verweisen wir für Details auf die entsprechenden detaillierten Beschreibungen in den Unterabschnitten von Messstellen-Eigenschaften.


Benutzer-Konto anlegen 

Mindestens ein Benutzer-Konto (bzw. kurz nur “Benutzer”) wurde von Ihrem Vertriebspartner / Systembetreuer bereits für Sie angelegt. Für weitere Mitarbeiter, die mit dem SDC arbeiten sollen, ist zunächst ein Benutzer-Konto (Account) auf dem SDC anzulegen, mit dessen Zugangsdaten – Benutzername und Passwort – diese sich dann (wie oben erläutert) am SDC anmelden können.

Folgende Angaben sind für einen neuen Benutzer zu hinterlegen:

Klarname und Zugangsdaten

  • Name:
    Textfeld zur Angabe des (Klar-) Namens des Benutzers. Darf Leerzeichen enthalten, so dass hierfür beispielsweise der Vor- und Nachname des Mitarbeiters vergeben werden kann.
    Dieser Name wird oben rechts in der SDC-Oberfläche angezeigt, wenn der Benutzer angemeldet ist.

  • Zugangsdaten

    • Benutzername:
      Textfeld zur Angabe des Benutzernamens. Dies ist der Name, den der Benutzer zum Anmelden in die Anmelde-Maske eingeben muss!
      Der hier angegeben Name ist später nicht mehr änderbar (wohl aber der (Klar-) Name, siehe oben).

    • Passwort:
      Textfeld zur Angabe des Passwortes. Vergeben Sie bitte eine ausreichend lange Zeichenkette. Es empfiehlt sich hierzu die Verwendung eines Passwort-Generators, um ein starkes Passwort zu setzen!

Nach dem dann erforderlichen ersten Speichern, um das Benutzer-Konto tatsächlich anzulegen, können weitere Angaben wie Emailadresse (erforderlich), Name der Firma, Mobiltelephonnummer etc. hinterlegt werden (und gegebenenfalls später auch ergänzt oder auch wieder geändert werden).

Desweiteren müssen dem Benutzer diejenigen Projekte zugänglich gemacht werden, mit denen es ihm erlaubt sein soll zu arbeiten:

Zugewiesene Projekte

  • Zugewiesene Projekte:
    Liste der im SDC angelegten Projekte mit Checkboxen.
    Markieren Sie die Checkboxen der Projekte, auf die der Benutzer zugreifen können soll durch Anklicken.

Für weitere Details siehe Abschnitt Benutzerverwaltung. Zwei für das Arbeiten mit SDC wesentliche Punkte im Zusammenhang mit Benutzern sollen aber bereits in diesem Schnelleinstieg herausgestellt werden – Benutzerrollen und Rechte. Siehe hierzu die folgenden beiden Abschnitte.

Benutzerrollen
Wie von vielen (Mehrbenutzer-) Betriebssystemen bekannt, gibt es auch in SDC sowohl “normale” Benutzer mit definierten, in bestimmter Weise eingeschränkten Rechten (wie im folgenden erläutert), als auch privilegierte Benutzer mit erweiterten Rechten, die sogenannten Super-Administratoren und Administratoren.
Erstere sind für das eigentliche Arbeiten vorgesehen, letztere für Konfigurationsaufgaben.

Für Details siehe Benutzerrollen.

Rechte
Neben dem “Recht”, sich am SDC anmelden zu können, verfügt ein normaler, das heißt nicht-privilegierter Benutzer zunächst über sehr eingeschränkte Rechte. Weitere Rechte können ihm jedoch ganz nach Bedarf, auf fein abgestimmte Weise über die Definition einer sogenannten Benutzergruppe, der er zugeteilt wird, gegeben werden (speziell zur Rechtevergabe siehe Eigenschaften der Benutzergruppe).


Geräte einbinden 

Einbinden eines Gerätes in SDC

Das Einbinden von Geräten in SDC bzw. deren weitere Konfiguration erfolgt über die Geräteverwaltung (oder erfolgt automatisch). Aufgrund der Vielfalt der von SDC unterstützten Gerätetypen mit je unterschiedlicher Konfiguration sei hier auf die detaillierten Abschnitte im Abschnitt Geräte hinzufügen verwiesen.

Zuordnen eines Gerätes zu einer Messstelle

Um die Messwerte eines Gerätes analysieren, verarbeiten und anzeigen (graphisch und/oder tabellarisch) zu können, muss das Gerät zunächst noch mit einer Messstelle verknüpft werden. Dies erfolgt durch das Erstellen einer sogenannten Zuordnung.

Das Vorgehen hierzu wird am Beispiel eines Gerätes vom Typ Daten-Logger, der mit einer Messstelle des Typs Datenlogger verknüpft werden soll, in Abschnitt Einbinden von Geräten in eine Messstelle beschrieben.


Messdaten anzeigen 

Um in SDC Messdaten eines in SDC angelegten Messgerätes anzuzeigen, sind in der Messstelle, in der das Gerät eingebunden ist, das heißt, für das in der Messstelle Zuordnungen angelegt wurden, sogenannte Auswertungen anzulegen.
SDC erlaubt die Anzeige von Daten in verschiedenen Formen, insbesondere in tabellarischer und graphischer Form, das heißt als Diagramm. Diese Darstellungen von Daten werden in der Messstellen-Ansicht der Messstelle angezeigt.

Um beispielsweise die Daten eines Logger-Gerätes als Zeit-Wert-Diagramm anzeigen zu können, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle, indem Sie im Kontext-Menü (erreichbar durch Klick auf den Namen der Messstelle unterhalb des Messstellen-Symbols  oben rechts) den Befehl “Bearbeiten” ausführen.

  2. Wechseln Sie hier in den Tab “Auswertungen” und klicken Sie dort dann unten links auf den Button “ Hinzufügen”, und

  3. wählen Sie im daraufhin eingeblendeten Kontext-Menü den Typ der neuen Auswertung aus. In diesem Beispiel also “Diagramm”.

  4. Es wird nun eine Eingabe-Maske für die neu zu erstellende Diagramm-Auswertung eingeblendet, in der Sie diese nach Ihren Wünschen konfigurieren können:

    1. Vergeben Sie in “Überschrift” einen geeigneten Namen für die Auswertung.
      Dieser Name wird bei der Anzeige der Daten in der Messstellen-Ansicht oberhalb des neuen Diagrammes angezeigt.

    2. Vergeben Sie in “Titel y-Achse” eine geeignete Bezeichnung für die y-Achse (optional; bei Zeit-Wert-Diagrammen wird der Titel der x- (bzw. genauer: der Zeit-Achse) automatisch gesetzt, so dass es hierfür kein Eingabe-Element gibt), beispielsweise die Bezeichnung der hier dargestellten Größe(n).

    3. Wählen Sie nun in den Dropdown-Menüs “Kanal 1” bis “Kanal 10” jeweils einen der hier verfügbaren Messstellen-Kanälen (vergleiche Zuordnungen) aus.
      Für jeden dieser hier ausgewählten Kanäle wird bei der Anzeige des Diagrammes dann eine Kurve gezeichnet (je Kurve eine andere Farbe).

    4. Für die weiteren Einstellungs-Möglichkeiten siehe die detaillierten Beschreibungen in Abschnitt Zeit-Wert-Diagramm.

  5. Klicken Sie abschließend unten links auf “Speichern”, um Ihre Einstellungen zu übernehmen.


Wechseln Sie nun wieder in den Anzeige-Modus, das heißt, in die Messstellen-Ansicht der Messstelle, um das Diagramm mit den Kurven je Kanal anzuzeigen.

Justieren Sie gegebenenfalls über die SmartFilter den darzustellenden Zeitraum.

In analoger Weise können Sie auch eine Auswertung vom Typ “Tabelle” definieren.

Weitere Details zur Anzeige von Messdaten finden Sie in Abschnitt Auswertungen.


Alarmierung einrichten 

Die Funktion “Alarmierung” ermöglicht es, bei bestimmten kritischen Zuständen, beispielsweise der Überschreitung von zuvor festgelegten Grenzwerten für Messwerte (Alarmauslöser “Messwerte”), oder eines zu langen Zeitraumes seit dem letzten Empfang der Messdaten eines Gerätes (“Gerät ist offline”; Alarmauslöser “Online-Status”), Alarme zu generieren, und, sofern gewünscht, automatisch entsprechende Alarmierungs-Nachrichten an zuvor festgelegte Benutzer bzw. Benutzergruppen per E-Mail und/oder SMS zu verschicken.
Dabei ist es möglich, in Form von bis zu drei Alarmstufen je Alarmdefinition unterschiedlich “scharfe” Alarmierungskriterien zu formulieren, um sogenannte VoralarmeAlarm und Hauptalarme zu definieren:

  • Voralarme sind dafür gedacht, noch (±) ungefährliche kritische Zustände festzulegen,

  • Alarme für kritische, und

  • Hauptalarme für sehr kritische Zustände.

Für weitere Details zu den Kriterien, mit denen man solche kritischen Zustände definieren kann, sowie möglichen Reaktionen seitens des Benutzers wie Quittierung, und von SDC durch Versenden von Eskalationsbenachrichtigungen, wenn eine Quittierung nicht erfolgt, siehe die entsprechenden Unterabschnitte in Kapitel Alarmierung.

Um eine Alarmierung auf beispielsweise Messwerte einzurichten, ist als erstes eine sogenannte Alarmdefinition vom Typ “Alarmauslöser Messwerte” anzulegen, in der man insbesondere die Bedingungen festlegt, bei deren Überschreiten ein Alarm ausgelöst werden soll, sowie ob in diesem Fall Alarmierungs-Meldungen versandt werden sollen, und falls ja, an welchen Empfängerkreis.

Diese Alarmdefinition ist sodann auf den Messstellen-Kanal anzuwenden, dessen Messwerte überwacht werden sollen.

Überschreiten im laufenden Betrieb die neu eingehenden Messwerte im überwachten Kanal zu einem bestimmten Zeitpunkt die in der Alarmdefinition festgelegten Grenzen, wird dies von SDC automatisch erkannt und ein Alarm ausgelöst. Sofern das Versenden von Alarmierungs-Meldungen vorgesehen wurde, werden die entsprechenden Benutzer automatisch über den soeben eingetretenen kritischen Zustand infomiert.

Außerdem können Alarme jederzeit an verschiedenen Stellen in SDC eingesehen werden, insbesondere, bei Messwert-Alarmen, auch direkt in einer Diagramm-Auswertung, zusammen mit den Messdaten. Für weitere Details hierzu siehe Aufgetretene Alarme einsehen.

Für weitere Details zur Alarmierungs-Funktion insgesamt siehe Abschnitt Alarmierung.

Dieser so skizzierte rote Faden soll im folgenden anhand dreier Beispiele illustriert werden.

Dabei wird davon ausgegangen, dass die Alarmierungs-Funktion für Ihr SDC lizensiert ist, und der Benutzer, als der Sie angemeldet sind, über die nötigen Rechte zum Einrichten der Alarmierung etc. verfügt, ohne im Einzelnen auf diese Voraussetzungen einzugehen. Für Details hierzu siehe Kapitel Alarmierung.

Beispiel 1: Alarmierung auf Messwerte einrichten 

Gehen Sie wie folgt vor, um beispielsweise die Alarmierungs-Funktion zur Alarmierung auf Messwerte für einen der in Messdaten anzeigen für die Diagramm-Auswertung ausgewählten Messstellen-Kanäle einzurichten.

Alarmdefinition anlegen

  1. Klicken Sie im Menü auf den Button  (oder klicken Sie im Hauptmenü auf den Eintrag “Alarmdefinitionen”), um die Übersicht aller Alarmdefinitionen anzuzeigen.

  2. Klicken Sie rechts oberhalb der Tabelle auf das “Hinzufügen”-Symbol () .

  3. Wählen Sie im nun eingeblendeten Kontext-Menü den Typ der Alarmdefinition aus, in diesem Beispiel also “Alarmierung für Messwerte”.

  4. Vergeben Sie in Tab “Allgemein” unter “Name” zunächst einen Namen für die neue Alarmdefinition. Über diesen Namen kann die Alarmdefinition in der folgenden Zuweisung an den zu überwachenden Kanal referenziert werden.

  5. Wählen Sie unter “Einheit” eine zum zu überwachenden Kanal kompatible Einheit.

  6. Klicken Sie dann erstmalig auf “Speichern”, um die Alarmdefinition anzulegen.

  7. Öffnen Sie die soeben angelegte Alarmdefinition erneut zum Bearbeiten, um insbesondere die Alarmierungskriterien festzulegen.

    1. Ändern Sie hier gegebenenfalls die Beschriftung für die jeweilige Alarmstufe (oder belassen Sie es bei den Default-Beschriftungen: Name des Tabs, das heißt, der Alarmstufe).

    2. Definieren Sie unter Unten bzw. Oben einen unteren bzw. oberen Grenzwert.

    3. Markieren Sie die jeweiligen Checkboxen, um die jeweiligen Grenzwerte zu aktivieren (durch Wegnehmen der Markierung kann ein Grenzwert (temporär) deaktiviert werden, ohne diese Einstellung gleich löschen zu müssen).

    4. Legen Sie gegebenenfalls einen Wert für die Hysterese, und für die minimal erforderliche Anzahl von Grenzwertverletzungen fest.

  8. Klicken Sie abschließend auf “Speichern”, um Ihre Ihre Änderungen zu übernehmen.


Wichtig: Wenn Sie dabei untere und obere Grenzen für mehr als eine Alarmstufe (“Voralarm”, “Alarm” oder “Hauptalarm”) vergeben wollen, achten Sie darauf, diese Grenzwerte korrekt zu schachteln: Die Voralarm-Grenzen “klammern” den Bereich “guter Messwerte”, die Alarm-Grenzen stellen die “mittlere Klammer” um die Voralarm-Grenzen dar, und die Hauptalarm-Grenzen schließlich die “äußere Klammer” um die Alarm-Grenzen.

Siehe auch Alarmdefinitionen erstellen

Alarmdefinition anwenden

  1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle vom Typ Tachymeter-Messstelle oder Datenlogger-Messstelle, deren Kanäle überwacht werden sollen.

  2. Öffnen Sie im Tab “Eingangskanäle” bzw. “Ausgangskanäle” den Bearbeiten-Modus des Kanals, dessen Messwerte überwacht werden sollen.

  3. Wählen Sie in der Doppelspalte “Alarmierung”, in der untergeordneten Spalte “Messwert” im hier eingeblendeten Dropdown-Menü die gewünschte Alarmdefinition aus.

  4. Beenden Sie durch Klick auf  den Bearbeiten-Modus des Kanals. Die Einstellung wurde gespeichert, anstelle des Dropdown-Menüs wird nun der Name der gewählten Alarmdefinition angezeigt.Falls Sie Ihre Änderungen verwerfen wollen, können Sie den Bearbeiten-Modus des Kanals durch Klick auf  verlassen. Es wird nichts gespeichert.


Aufgetretene Alarme einsehen

  1. Öffnen Sie die Messstellen-Ansicht der Messstelle vom Typ Tachymeter-Messstelle oder Datenlogger-Messstelle, deren Alarme Sie einsehen wollen, und

  2. führen Sie im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” aus.

  3. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für diese Messstelle, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält.

Darüber hinaus können Messwert-Alarme auch direkt in einer Diagramm-Auswertung, zusammen mit den Messdaten, graphisch angezeigt werden, siehe Graphische Darstellung von Alarmen in Auswertungen.
Weiteres zum Einsehen aufgetretener Alarme siehe Aufgetretene Alarme einsehen.

Für weitere Details zur Alarmierung auf Messwerte siehe Alarmauslöser “Messwerte”.


Beispiel 2: Alarmierung für Online-Status einrichten 

Das Einrichten der Alarmierungs-Funktion zur Überwachung eines Messgerätes erfolgt ganz ähnlich wie in Beispiel 1 beschrieben, nur dass Sie hierfür eine Alarmdefinition vom Typ “Alarmierung für Online-Status” anlegen müssen.

Alarmdefinition anlegen
Vergeben Sie hierzu im Tab “Allgemein” unter Name einen Namen für die neue Alarmdefinition, und wählen Sie unter Einheit eine passende Einheit für den “Offline-Zeitraum” aus.
Speichern Sie dann erstmalig die Alarmdefinition und öffnen Sie sie erneut zum Bearbeiten, um unter Grenze den “Offline-Zeitraum” – das heißt, die Zeitspanne, ab welchem ein Gerät als “offline” gelten soll, wenn es so lange keine Daten mehr gesendet hat – in der zuvor gewählten Einheit anzugeben, und speichern Sie erneut.

Alternativ können Sie hierfür auch die mit jedem neu angelegten Projekt automatisch angelegten Alarmdefinition dieses Typs namens “Standard-Geräteüberwachung” verwenden (passen Sie gegebenenfalls deren Konfiguration entsprechend an).

Alarmdefinition anwenden

  1. Gehen Sie in die Geräteübersicht und

  2. öffnen Sie den Bearbeiten-Modus des Gerätes, dessen Online-Status überwacht werden soll.

  3. Wählen Sie im Tab “Geräteüberwachung” im Dropdown-Menü “Alarmdefinition für Bestimmung des Online-Status” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

  4. Beenden Sie durch Klick auf “Speichern” den Bearbeiten-Modus des Gerätes.

Aufgetretene Alarme einsehen

Öffnen Sie die Geräteübersicht (machen Sie gegebenenfalls zuvor das Projekt, in das das Gerät eingebunden ist, zum aktuellen Projekt).

  1. Klicken Sie in der Zeile des Gerätes, für das Sie Alarme einsehen wollen, auf das Icon  am Ende der Zeile (gegebenenfalls horizontal scrollen, um das Ende der Zeilen sehen zu können).Sofern Sie bereits die Geräte-Ansicht (Logger; für die gleichen Ansichten der anderen Geräte-Typen siehe die entsprechenden Unter-Abschnitte unter Geräte-Typen) des Gerätes, für das Sie Alarme einsehen wollen, geöffnet haben, können Sie dort alternativ auch im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” ausführen.

  2. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für dieses Gerät, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält.

Weiteres zum Einsehen aufgetretener Alarme siehe Aufgetretene Alarme einsehen.

Für weitere Details zur Alarmierung auf den Online-Zustand von Geräten siehe Alarmauslöser “Online-Status”.


Beispiel 3: Alarmierung für Erschütterungsereignisse einrichten 

Das Einrichten der Alarmierungs-Funktion für Erschütterungsereignisse erfolgt ganz ähnlich wie wie in Beispiel 1 beschrieben, nur dass Sie hierfür eine Alarmdefinition vom Typ “Alarmierung für Erschütterungsereignisse” anlegen müssen.

Alarmdefinition anlegen
Vergeben Sie hierzu im Tab “Allgemein” unter Name einen Namen für die neue Alarmdefinition.
Speichern Sie dann erstmalig die Alarmdefinition und öffnen Sie sie erneut zum Bearbeiten, um unter Grenze den Prozentwert bezüglich des Grenzwertes der zugrunde liegenden Erschütterungs-Norm einzugeben.

Alarmdefinition anwenden

  1. Öffnen Sie den Bearbeiten-Modus der Messstelle vom Typ Erschütterungs-Messstelle, deren Kanäle überwacht werden sollen.

  2. Wählen Sie im Tab “Allgemein” den Tab der Erschütterungs-Norm, der eine Alarmdefinition dieses Typs zugeordnet werden soll, aus.

  3. Wählen Sie im Dropdown-Menü “Alarmdefinition” die gewünschte Alarmdefinition dieses Typs aus.

  4. Beenden Sie durch Klick auf “Speichern” den Bearbeiten-Modus der Messstelle.

Aufgetretene Alarme einsehen

  1. Wählen Sie die gewünschte Messstelle vom Typ Erschütterungs-Messstelle, deren Alarme Sie einsehen wollen, und

  2. führen Sie im Kontext-Menü den Befehl “Alarme” aus.

  3. Die darauf hin geöffnete Ansicht präsentiert die Alarm-Tabelle für diese Messstelle, die für jeden aufgetretenen Alarm eine Zeile mit unter anderem der Alarmstufe, den Start-und Ende-Zeiten sowie verschickten Benachrichtigungen und gegebenenfalls erfolgten Bestätigungen enthält.
    Weiteres zum Einsehen aufgetretener Alarme siehe Aufgetretene Alarme einsehen.

Für weitere Details zur Alarmierung auf Erschütterungsereignise siehe Alarmauslöser “Erschütterungsereignis”.


Berichte generieren 

Mit SDC können Sie auf einfache Weise Berichte mit den Daten einer oder mehrerer Messstellen generieren. Hierfür benötigen Sie im wesentlichen

  • eine sogenannte Dokumentvorlage – eine gewöhnliche, allerdings entsprechend für diese Nutzung mit SDC “speziell präparierte” Word-Datei, sowie

  • eine in SDC zu erstellende sogenannte Berichtsvorlage.

Zum eigentlichen Generieren eines Berichtes genügen dann im Wesentlichen wenige Mausklicks.

Da jedoch die konkreten Vorbereitungen einigermaßen umfangreich zu beschreiben sind, verweisen wir hierfür auf den Abschnitt Berichte.